Demokratie

Text

von  Alabanda

Demokratie ist auf dem absteigenden Ast.


Woran liegt das?

Sie ist nicht mehr so erfolgreich,

wie sie es einst war.

Sie fesselte sich selbst mit bürokratischen Fallstricken. 

Sie weicht vor frontalen Herausforderungen seitwärts aus ins Gendergedöns, verabreicht wirkungslose Klimaplacebos.


Sie hält sich auch dann noch an Regeln, auf dem Platz, wenn kein Schiedsrichter da ist, der ihr den Elfmeter gibt, welcher das ein und andere Foul der Autokratie ausgleichen könnte.


Eine gigantische Autokratie auf der Überholspur entwickelt Strahlkraft, ruft Nachahmer auf den Plan.


Die selben Staaten, die die Postkolonialideologie benutzen, um aus heute demokratischen ehemaligen Kolonialstaaten Geld und mehr herauszupressen, betätigen sich autokratisch ungeniert selber als Kolonialherren. Demokratien stören sich nicht daran, sie sind vollauf beschäftigt, Asche aufs Haupt zu streuen für die früheren  Kolonialverbrechen ihrer Vorfahren.

Für solche einsichtsvollen Bemühiungen gibt es jedoch keinerlei Anerkennung.


Zum Erfolg verdammt. 

Das gilt allerdings für die Autokratie auch. Die iranische Autokratie ist kurz vor dem Kollaps, weil sie erfolglos ihren Untertanen, willigen wie unwilligen, keine Perspektive mehr bieten kann.




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Kommentare zu diesem Text


 Jack (17.01.26, 03:17)
Ein Piäitschdi in Hararistik würde sagen: Systeme, Algorithmen, alles automatisch, Menschen als Personen nicht nötig, damit alles funktioniert, selbst komplexe Algorithmen, wo wir einst dachten, Bewusstsein und Wille nötig, lassen sich automatisieren, und KI ist mit autoritären Systemen bestens kompatibel, siehe China, und der finale Nexus ist, dass Wahrheit und Ordnung zusammen 100% ergeben, also ein Tradeoff sind, also je weniger freie kritische Öffentlichkeit (Kants Bedingung für Wahrheit), umso stabiler das System, die Gesellschaft braucht narrative Ordnung vor allem, 80% Ordnung 20% Wahrheit optimal, darum Russland auf dem besten Weg zur Supermacht, weil es nach Harari alles richtig macht, und die USA müssen denselben Weg gehen, um nicht gegen effiziente KI-Faschismus-Gesellschaften (Faschismus hat hier nur die technische Bedeutung, dass der Staat über die Gesellschaft herrscht, vgl. Acemoglu/Robinson) den Kürzeren zu ziehen; USA müssen werden wie China und Russland, dann harmonische KI-faschistische multipolare Welt, und genauso würde der Redeschwall des Talkshowgastes aushören (im TV auch aussehen), vielleicht noch assoziativer punktundkommaloser vorgetragen, aber im Grunde sachlich richtig.

Kommentar geändert am 17.01.2026 um 03:18 Uhr
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