Jetzt wärst du mal mit Reden dran, weil ich nicht immer reden kann; mein Herz hab ich dir ausgeleert.
Im Lauschen warst du riesengroß, ein unverhofftes Rettungsfloß, das meine Hemmung überquert.
Gern hätt ich nun dir gelauscht, dein Schweigen tut fast weh; wie laut es in den Ohren rauscht! Ich hasse das Café!
Du nippst am Tee und schweigst dich aus. Ich sitze da wie eine Maus: Ist irgendwas an mir verkehrt?
Mein Herz pocht schlimmer als ein Specht, von all dem Hämmern wird mir schlecht. Mein ganzes Zutraun ist zerstört!
Gern hätt ich nun dir gelauscht, dein Schweigen tut fast weh; wie laut es in den Ohren rauscht! Ich hasse das Café!
Du schaust mich an, dann lächelst du nicht nur aus Höflichkeit! Was im mir tobte, wird im Nu zur Ausgelassenheit.
Gern hätte ich nun dir gelauscht, dein Schweigen tat fast weh; ich hab es mächtig aufgebauscht; um ein Haar wär ich abgerauscht! Jetzt denk ich nur: Oje!
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