Manchmal wünsch ich mir Poesie

Skizze

von  DanceWith1Life

Als Tonart, Metrik, Beat und Melodie

Wenn der Alltag dann vom Himmel brennt

Dem Kreislauf keine Pause gönnt

Ein eisgekühlter Reim wär schön

So auf der Stirn zerschmelzend anzuseh’n 

Und statt der Phrase hier und jetzt

Sich kühlend eine Pointe setzt


Nicht jenes wesenlose Schattenmurmeln 

das sich an alle Fasern krallt

Und wie ein Echo

Aus den Worten hallt


Ja, manchmal wünsch ich mir Poesie

wie Lebenskraft im Wortgewand

und langen Pausen wie am Strand

Ich schätze mal das war die Reise

Ein Tag, 86400 von uns genannt Sekunden

die allesamt als wäre es ein Brunnenrand

Den Ochs vorm Berg

der auch nur seine Kreise fand

Aus seinem Joch befreit 

Sonst bleibt mir nichts als dieses Lied

Ein Traum in einem Traum

vom Brüllen wie gebannt 



Anmerkung von DanceWith1Life:

 Feist
 Happiness project
 Live
 A Dream within a dream
 Meanwhile in India

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Kommentare zu diesem Text


 Saira (25.06.26, 17:59)
Moin Dance,

dein Text wird von leiser Sehnsucht getragen. 

Für mich zeigt dein Text, dass gerade dort, wo Poesie vermisst wird, bereits viel Poesie zwischen den Zeilen lebt.

LG

Saira

 DanceWith1Life meinte dazu am 26.06.26 um 13:48:
Hallo Saira,
Du sprichst da gleich den Wesenskern an, wird es tatsächlich vermisst wohnt das Lied bereits darin. Andernfalls ist es die selbe Maske wie überall, nur ein anderes Etikett. Das muss man sich schon trauen.
Danke lg
Juni (42)
(26.06.26, 16:23)
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