Ceuta

Skizze

von  Juli

Sie steigen aus dem Meer zig-tausende, auf der Suche nach dem Glück. Sie jubeln, triumphieren über die Natur, das Wasser.

Glücksritter durchstreifen die Straßen auf der Suche nach Nahrung. Sie sind in etwa soviele, wie die Einwohner der Stadt, oder sogar mehr.

Sie finden nichts, Einwohner flüchten vor den Flüchtlingen in ihre Häuser.


Die Flüchtlinge beschließen lässig umzukehren, sie ziehen sich zurück, dahin wo sie herkamen. Wir kommen wieder versprechen sie.


Abenteuerspielplatz Europa. 

Wisst ihr noch, die Goldräusche der Glücksritter in Kalifornien, in Alaska. Arme Teufel auf der Suche nach dem Glück. 

Heute nennt man sie Kolonisatoren. 




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Kommentare zu diesem Text


 Aber (01.08.26, 07:39)
Viele werden zu uns kommen, stand heute in der Bild.

 Juli meinte dazu am 01.08.26 um 09:05:
Die meisten kehrten schon um.

 EkkehartMittelberg antwortete darauf am 01.08.26 um 09:43:
Ich traue dieser Meldung nicht. Sie soll beruhigen.

 Moppel schrieb daraufhin am 01.08.26 um 11:07:
ich sehe das auch nso, Ekki

 Juli äußerte darauf am 01.08.26 um 12:34:
Die kamen z. T.  zu Fuß durchs Wasser gelaufen. So tief ist es wohl nicht, wenn man die Grenze umgehen will. 
Der Weg zurück ist dann auch machbar.

 Citronella (01.08.26, 10:37)
Das Ganze wirkt wie ein schlecht initiierter Flashmob – ohne dass die Hintermänner eindeutig genannt werden. 
Wer verteilte Tausende von Schwimmreifen mit dem gleichen Muster, wie kamen Zehntausende von Menschen fast gleichzeitig an die Grenze, stimmt es, dass Marokko Häftlinge entließ und auf die Reise schickte, usw. usf. 
Vor allem aber: Wird Europa endlich aufwachen und seine Migrationspolitik ändern? Ich fürchte: Nein.

 Juli ergänzte dazu am 01.08.26 um 12:36:
Ja, es wird berichtet, die marokan. Regierung ist sauer auf die spanische, weil die eine Annäherung zu Algerien macht. 

Das ganze ist offensichtlich organisiert.

Antwort geändert am 01.08.2026 um 12:36 Uhr

 Moppel (01.08.26, 11:06)
Interessant fand ich, dass Spaniens Präsident es als "Angriff auf die Integrität des Territoriums" bezeichnete. Als damals 2015 jemand von "Welle" sprach, war man Nazi...:
Seltsamerweise schriet auch keiner in Deutschland mehr "Hier" mit Aunehmen. Warum nicht? 30.000 könnten wir doch nehmen, haben doch gaerde 36 Afghanen zurückgeflogen. Alles nette gut gebildete junge Männer, die unseren deutschen Mädchen mal Zucht und Ordnung beibringen... ;)Und wir braichen dooch Fachkräfte!
Was ist eigentlich mit Geas? Ist schon eine Nullnummer...
lG von M.

 Citronella meinte dazu am 01.08.26 um 11:12:
Seltsamerweise schriet auch keiner in Deutschland mehr "Hier" mit Aunehmen. 

Oh doch, Moppel. DIE LINKE hat sich sofort für eine Aufnahme der Ceuta-Invasoren ausgesprochen.

 Juli meinte dazu am 01.08.26 um 12:39:
Ja, das Sprech ist umgeschwenkt. Natürlich fällt das auf. 
Wörter wie "Invasion, Migrationswaffe, Flut" waren bis gestern 100% tabuisiert. Das Tabu ist plötzlich verschwunden.

 Augustus (01.08.26, 13:14)
In Marokko ist ja kein Krieg, also sind es rechtlich gesehen Wirtschaftsflüchtlinge ohne Arbeit, die somit kein Bleiberecht haben. Politisch werden sie auch nicht verfolgt. Thema erledigt.

Das heißt, sie müssen weiterhin im Internet nach europäischen Heiratswilligen Ausschau halten.

Kommentar geändert am 01.08.2026 um 13:16 Uhr

 Juli meinte dazu am 01.08.26 um 13:49:
Es sind keine Flüchtlinge. Das Wort "Wirtschaftsflüchtlinge" ist irreführend.
Sie wollen ein Bleiberecht ERZWINGEN. Das ist Aggression.

 Augustus meinte dazu am 01.08.26 um 15:01:
Du nennst sie ja „Glücksritter“. Diese Bezeichnung würde eher auf Heiratsschwindler passen, die nach Deutschland wollen und enttäuschten deutschen Frauen „Liebe“ vorgaukeln. 
 Glpcksritter sind also die, die wirklich etwas zu „gewinnen“ haben - aber eben nur mit etwas Glück

Etwas „erzwingen“ widerspricht der Bezeichnung generell. 

Hätten diese Leute in ihrem Land vernünftige Arbeit würden sie wahrscheinlich ihr Land nicht verlassen.  

Wenn es nunmal weder wirtschaftsflüchtlinge noch Glücksritter sind, was sind sie dann?

 Juli meinte dazu am 01.08.26 um 15:19:
Glücksritter ist ein altes Wort. Es ist kein Synonym für Heiratsschwindler.
Es bedeutet wagemutig, risikofreudig, ohne Sicherheiten etwas zu machen, abenteuermutig, auf das eigene Glück zu wetten. Nicht anderen das Glück vorzuspiegeln, wie es der Heiratsschwindler macht, der ja alles andere als mutig ist, der scheut das Risiko. 




Hätten diese Leute in ihrem Land vernünftige Arbeit würden sie wahrscheinlich ihr Land nicht verlassen.  
Das mag ja sein, es ist trotzdem nicht richtig andere zu bedrängen.


Antwort geändert am 01.08.2026 um 15:24 Uhr

 Augustus meinte dazu am 01.08.26 um 15:31:
Glücksritter kann natürlich weit ausgelegt werden und z.B. auf den Schatzsucher verwendet werden. Der mit einem einzigen „Wurf“ z.B. sich Reichtum erhofft. Lottospieler sehe ich wie eine Art „Glücksritter“, aber eben auch die afrikanischen Heiratsschwindler. 

Natürlich! Die Probleme der afrikanischen Länder sollen ja europäische Länder nicht lösen, die haben ihre eigenen Probleme. 

Aber so wie ich das verstanden habe, rührte das waghalsige Schwimmspektakel auf dem Aufschnappen von „Falschinformationen“.

Antwort geändert am 01.08.2026 um 15:32 Uhr

Antwort geändert am 01.08.2026 um 15:34 Uhr

Antwort geändert am 01.08.2026 um 15:34 Uhr

 Aber meinte dazu am 01.08.26 um 15:35:
Die wollen, wie wir auch, Cheeseburger, Fernsehen und soziale Sicherheit.

 Juli meinte dazu am 01.08.26 um 15:35:
aus „Falschinformationen“.
So eine Falschinformation fällt ja nicht vom Himmel, an einem bestimmten Tag. Die wurde gezielt eingesetzt, die Schwimmringe wurden mitgeliefert.

 Juli meinte dazu am 01.08.26 um 15:38:
Die wollen, wie wir auch, Cheeseburger, Fernsehen und soziale Sicherheit.
Das dürfen sie gerne in ihren Ländern machen, wir stehen dem doch nicht im Weg.

 Augustus meinte dazu am 01.08.26 um 15:39:
Das mag sein; aber an den europäischen Grenzen gibt es knallharte Gesetze. Cheeseburger, TV und Sozialleistungen gibt es nur für politische Verfolgte und vom Krieg Geflüchtete.

Da Marokko ein sicheres Herkunftsland ist, haben diese Menschen keine Option für ein Bleiberecht, es sei denn sie sind im Besitz einer Arbeit in Spanien. 

Das heißt, das europäische Recht regelt bereits diesen Aufmarsch an den Grenzen.

Antwort geändert am 01.08.2026 um 15:44 Uhr

 Juli meinte dazu am 01.08.26 um 15:43:
an den europäischen Grenzen gibt es knallharte Gesetze. Cheeseburger, TV und Sozialleistungen gibt es nur für politische Verfolgte und vom Krieg Geflüchtete.
Fake news. 

Es gibt eine gigantische Anzahl von Migranten, die diese Bedingungen nicht erfüllen und dennoch Geld und Leistungen bekommen.

 Aber meinte dazu am 01.08.26 um 15:46:
Wie auch immer: Wer einen Asylantrag stellt, bekommt eine Einzelfallprüfung, die sich lange hinziehen kann.

 Augustus meinte dazu am 01.08.26 um 15:51:
Nochmal. Knallharte Gesetze ist das eine, sie auch tatsächlich anzuwenden und durchzusetzen ist etwas anderes, den dafür bedarf es Menschen, die exakt nach den Gesetzen handeln. 

Wenn Du sagst Fake News, dann zeigst Du mit dem Finger auf die Gesetze, dass diese „Fake“ sind. Hier empfehle ich einmal in die spanischen als auch in die EU-Gesetze reinzuschauen, was passiert, wenn irgendjemand an den EU-Grenzen steht und in die EU rein möchte.

 Augustus meinte dazu am 01.08.26 um 15:58:
@Aber 

Das stimmt. Diese Personen verbleiben bis dahin in sog Transitzonen, die bewacht werden. 

 Juli meinte dazu am 01.08.26 um 16:04:
Die Prüfung dauert solange, bis die Frist zu Einbürgerung erreicht ist. Gesetzlich nichts zu beanstanden.


Fake news bezieht sich auf den zweiten Satz.


Antwort geändert am 01.08.2026 um 16:09 Uhr

 niemand meinte dazu am 01.08.26 um 16:11:
Du nennst sie ja „Glücksritter“. Diese Bezeichnung würde eher auf Heiratsschwindler passen, die nach Deutschland wollen und enttäuschten deutschen Frauen „Liebe“ vorgaukeln.
Zum obigen Zitat von Augustus sage ich jetzt etwas, das so manchem nicht gefallen wird, besonders im Rot-grünen-Bereich. Bei den vielen verkniffenen Schachteln, die man in der rot-grünen Blase beobachten kann, drängt sich einem der Verdacht auf, sie seien deswegen auf diese Menge junger Männer aus dem Ausland spitz, weil sie sich von denen etwas erhoffen, was ihn hierzulange nur schwer gewährt wird,

Vielleicht hoffen sogar die alten Glucken aus der Fraktion "Omas gegen Rechte" auf eine solche fragwürdige Beglückung.    :D
LG niemand

 Aber meinte dazu am 01.08.26 um 16:14:
Da ist was dran, Irene, je oller, je doller.

 Augustus meinte dazu am 01.08.26 um 16:15:
@Niemand. Haha! 
Ich meine, das sind dann zumindest die Schlaueren…. die werden sicherlich nicht übers Meer schwimmen. 

Ein cooles Profilbild und 100 „Likes“ auf irgendwelchen Partnerportalen ist doch viel leichter als Ingrids durchs Meer aktiv zu schwimmen.

 Augustus meinte dazu am 01.08.26 um 16:18:
@Juli. 

Verzeih, aber ich werde jetzt die nationalen als auch die EU-Asylgesetze mit dir nicht durchgehen bis Du einsichtig bist. 

Eine automatische Einbürgerung bei Fristablauf eins Prüfsntrags ohne Entscheidung und Verwaltungsakt gibt es nicht.

Antwort geändert am 01.08.2026 um 16:18 Uhr

Antwort geändert am 01.08.2026 um 16:19 Uhr

 Juli meinte dazu am 01.08.26 um 16:18:
Irene, die genannte Klientel ist doch gut betucht. Falls die darauf erpicht sind, können sie dorthin luxuriös reisen, und gut ist.

 Juli meinte dazu am 01.08.26 um 16:22:
Augustus, 
von automatischer Einbürgerung schrieb ich nicht. Die Einbürgerung wird angeboten nach 3 Jahren Aufenthalt. Wenn die Entscheidung durch alle Instanzen bisschen mehr als 3 Jahre dauert, passt das schon.

 niemand meinte dazu am 01.08.26 um 16:27:
@ Juli
Wieso sollten sie dorthin reisen, wenn ihnen einer aufs Bett geschoben wird, aufgrund falscher Vorstellungen. Der kostet dann nicht soviel und sie können ihn auch noch ein wenig niedrig halten
unter dem Motto: Halt dich parat, oder es droht dir ... wie heißt dieses so gequälte Unwort? Remigration? Der wird dann schon spuren ....

Antwort geändert am 01.08.2026 um 16:27 Uhr

 Aber meinte dazu am 01.08.26 um 16:34:
Juli, sag mal.

 Juli meinte dazu am 01.08.26 um 16:38:
Da komme nicht mit, kann mir nicht vorstellen, dass irgendeine gutsituierte Frau ins Flüchtlingsheim geht, oder an Orte wo sich migrantische Männergruppen aufhalten.
Das Szenario erscheint mir unrealistisch.

Antwort geändert am 01.08.2026 um 16:38 Uhr

 Augustus meinte dazu am 01.08.26 um 16:45:
@Juli.

Die 3 Jahre sind bereits seit Oktober 2025 abgeschafft. Es gilt wieder die 5 Jahre-Regelung. 

Das möchte ich nochmal hier klarstellen.

Vgl. § 10 Abs. 3 StAG (alt) 

https://www.asyl.net/view/gesetz-zur-modernisierung-des-staatsangehoerigkeitsrechts-tritt-in-kraft

Und Beschluss bzw. Abschafung. 

https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2025/256/regelungstext.pdf?__blob=publicationFile&v=3

Antwort geändert am 01.08.2026 um 16:47 Uhr

 Juli meinte dazu am 01.08.26 um 16:49:
5 Jahre ist auch nicht lange.

 Citronella meinte dazu am 01.08.26 um 16:51:
Die ersten "Glücksritter" auf Ceuta haben ihr Ziel doch schon erreicht: Herr Sanchez will 7.000 "Minderjährige" aufnehmen und geht davon aus, dass die einzelnen Regionen "Solidarität" zeigen.
Es hat sich in der Vergangenheit oft herausgestellt, dass bei der Altersangabe gelogen wurde - wie soll man es auch feststellen, wenn jemand ohne Papiere auf die Reise geht. Und dass die Reise vielleicht weiter nach Norden geht, kann wohl nicht ausgeschlossen werden.
Diese Entscheidung von Sanchez wird sich herumsprechen und weitere junge Leute anlocken.

Antwort geändert am 01.08.2026 um 16:52 Uhr

 Juli meinte dazu am 01.08.26 um 17:01:
Sanches. Erst großes Geschrei, Hilfe wir werden angegriffen, dann knickt er ein. 

Marokko ist "sicherer Drittstaat". Was sollen die ganzen Schwurbelgesetze noch, es glaubt eh keiner mehr, dass die was anderes sind als geduldiges Papier.

 niemand meinte dazu am 01.08.26 um 17:20:
@ Juli
Erhalte Dir Deine gutgläubige Naivität bezüglich der "Damen".
Warum sollten diese in ein Flüchtlingsheim gehen, wenn sich der erste Kontakt per Behörde ergeben kann. Besonders solche Damen
pflegen doch fortdauernd ihr Helfer[innen]Syndrom. Also erster Kontakt = Behörde und zweiter dann  .... warum nicht privat?
Kost nix und bringt was. Dann war der Einsatz nicht umsonst.    

 Juli meinte dazu am 01.08.26 um 17:36:
Naja, deren Privatleben ist mir egal.

 harzgebirgler (01.08.26, 16:04)
Ceuta - ein aktuelles Beispiel für "Massenmigration als Waffe" sprich eine Form der hybriden Kriegsführung und Erpressung, bei der Staaten oder Akteure gezielt Flüchtlingsströme erzeugen oder lenken, um Zielstaaten politisch unter Druck zu setzen.

 Juli meinte dazu am 01.08.26 um 16:08:
Das ist diesmal allzu offensichtlich. Es kann nicht wegbeschwichtigt werden.

 Aber meinte dazu am 01.08.26 um 16:27:
Gibt es für Deine Hypothese Beweise, Henning?

 niemand meinte dazu am 01.08.26 um 16:29:
@ Aber
Mqn sollte das was der Harzer sagt, nicht von der Hand weisen.
Der Mensch als solches ist zu allem fähig, besonders zu etwas
nicht so Edlem.

 Aber meinte dazu am 01.08.26 um 16:32:
Nein, das macht mich jetzt ganz traurig, Irene ... :(

 harzgebirgler meinte dazu am 01.08.26 um 19:00:
Massenmigration als Waffe” und heraufziehende Katastrophe mit Ansage, dokumentiert bereits von Oriana Fallaci, die Algeriens damaligen Staatspräsidenten Houari Boumedienne zitiert, der 1974 vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen erklärt hatte: „Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und gewiss nicht als Freunde. Denn sie werden als Eroberer kommen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern. Der Bauch unserer Frauen wird uns den Sieg schenken.”

 https://www.spiegel.de/politik/knebelung-des-abendlandes-a-5d8db12c-0002-0001-0000-000030542750



 Aber meinte dazu am 01.08.26 um 19:06:
Helmut Schmidt sagte einmal, der männliche Bevölkerungsüberschuss Asiens dränge zu uns.

Warum wurde nichts getan?

 Juli meinte dazu am 01.08.26 um 21:27:
Das funktioniert nur, weil es Leute gibt, die daraus Gewinn ziehen. Ich denke da zb. an Immobielienkonzerne.
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