nackt - nach einer Skizze / Zeichnung von H. Matisse)

Text

von  HannaScotti

pv8P8nIVvVJzGJsAAAAASUVORK5CYII=


Hinweis: Du kannst diesen Text leider nicht kommentieren, da der Verfasser keine Kommentare von nicht angemeldeten Nutzern erlaubt.

Kommentare zu diesem Text


 LotharAtzert (03.08.26, 08:44)
Foto, Zeichnung, Worte in eine gelungene Einheit verbracht, - Kunst, wie sie nicht oft vorkommt. Matisse hätt es sicher gefallen

Gruß
Lothar

 HannaScotti meinte dazu am 03.08.26 um 09:20:
danke, lieber Lothar..
LG Hanna

 downunder antwortete darauf am 03.08.26 um 09:21:
Sehr beeindruckend. Wort und Bild passen bestens zusammen.

 HannaScotti schrieb daraufhin am 03.08.26 um 09:30:
das freut mich, downunder..
LG Hanna

 niemand äußerte darauf am 03.08.26 um 09:32:
Nackt ist immer so ein Problem, es kann abrutschen, aber hier
hast Du eine wunderbare Einheit von Wort und Bild geschaffen.
Sehr fein, sehr ästhetisch, sehr beeindruckend das Ganze.
LG Irene

 HannaScotti ergänzte dazu am 03.08.26 um 10:48:
danke, liebe Irene...Es macht mir so viel Freude, auch die konstante Begegnung mit dir.
LG Hanna

 EkkehartMittelberg (03.08.26, 11:39)
Schonungslos offen

LG
Ekki

 HannaScotti meinte dazu am 03.08.26 um 12:32:
ja, Ekki, schonungslos fühle ich mich meiner eigenen Wahrheit verpflichtet. Das macht meine Texte aus. Danke fürs Kommentieren.
LG Hanna

 AlmÖhi (03.08.26, 17:25)
Nur Frau sein - ohne Gnade für wen? Für sich selbst oder für die Nicht-Frau, den Mann?

 HannaScotti meinte dazu am 03.08.26 um 17:54:
Lieber AlmÖhi, ich glaube an die ganz besondere männliche Kraft. 
Nur wenn ich gnadenlos mir selbst gehöre, kann ich ihm, dem männlichen Mann auf Augenhöhe begegnen. Das ist ein abendfüllendes Thema.
Ich gehöre noch in die Generation, die sich das flirten erlaubte und es genoss. Ich will ganz Frau sein, um dir, dem ganzen Mann zu begegnen. Das ist keine Frage von oben und unten. Im Tantra habe ich gelernt, um ganz dir zu gehören, muss ich mich verlieren können und mich wiederfinden in der Begegnung, und du verlierst dich und findest dich wieder in der Begegnung mit mir.
Ich bin eine "uralte Schülerin"(8oJ.) von Ilan Stefanie und ich finde mein Gedicht höchst erotisch, wenn man es lesen kann. Ich bin eine alte Dakini und kenne die Liebe in vielen Facetten.
Was hast du mir mit deiner wichtigen Frage hier entlockt? Aber auch meine Antwort ist ohne Kompromisse.
LG Hanna
Ich weiß nicht, ab ich noch klar bin, das Thema ist zu wichtig. Wenn du Interesse hast, schreibe ich mehr darüber,
Um dich uneingeschränkt lieben zu können, ist es nötig, mich ganz und gar selbst zu lieben, nur dann begegnen wir zwei uns frei und offen. ich liebe die Liebe und dich, Mann.
Keine Spielerei, keine Kompromisse, ich will dir begegnen, auf Augenhöhe, bist auch du bereit?

Antwort geändert am 03.08.2026 um 18:04 Uhr

 niemand meinte dazu am 03.08.26 um 18:01:
@ Hanna
Das was Du im Kommentar an AlmÖhi schreibst, kann ich nur bestätigen. Genau so habe ich dieses "nur Sein, nur Frau, ohne Gnade" verstanden. Keine aufgemotzte "Typin", kein aufgesetztes "Püppchen" keine von anderen "zurechtgezimmerte" Gestalt.
Vor allem keine "Spielchen", die habe ich schon immer gehasst.
Mit lieben Grüßen, Irene

 HannaScotti meinte dazu am 03.08.26 um 18:15:
Oh, liebe Irene, ich danke dir für deinen Beitrag, wenn die Liebe ein Spiel ( kein Spielchen)zwischen zweien bleibt und erlaubt ist, was gefällt, gibt es keinen Kampf, sondern ein ineinandergleiten mit höchster Lust von Mann und Frau, es gibt gar kein gefallen - oder nicht gefallen wollen.
Wir zwei sind füreinander gemacht um uns zu mögen, nicht, um uns  zu bekriegen.
Alles, was wir zur Zeit erleben, ist unreifer Kinderkram. Leider, die Neurosen nehmen überhand. kann man nichts machen. Aber du, AlmÖhi, zeigst, das du nachgedacht und nachgefühlt hast, ich danke dir. LG Hanna
Und dir Irene danke ich für deine Kraft, zu sagen, was ist.

 HannaScotti meinte dazu am 03.08.26 um 18:43:
Noch ein Nachtrag :
Nur wenn ich ganz bei mir bin, kann ich dir, Mann, begegnen, mit meiner rückhaltlosen Lust, meinem Zittern und Vibrieren, mit meinen Schwächen und Fehlern, meiner Begierde, meiner Freude an dir...und das selbe gilt für dich.
Ich erkenne, dass dies wohl mein erotischstes Gedicht ist, was ich je geschrieben habe : Ein hommage an mich für dich, Mann.

Antwort geändert am 03.08.2026 um 18:44 Uhr

 AlmÖhi meinte dazu am 03.08.26 um 19:36:
Ich glaube auch, daß Hingabe der Schlüssel zu erfüller Lust und Befreiung ist. Eine Art der Erlösung allerdings auch, wenn die Hingabe einseitig ist und nicht in einem gleichberechtigten Liebestanz endet. Auch Kampf und Zerstörung gehören zur Sexualität. Ich versuche, all diese Facetten zu würdigen, wissend, daß Naturkräfte letztendlich außerhalb meiner Kontrolle sind.

Gerade zur Nacktheit gehört für mich auch zu zeigen, wie sehr man in Kinderkram und Neurosen nunmal gefangen ist. In meinen nacktesten KV-Texten stelle ich zur Disposition, ob ich wirklich "ganzer Mann" bin, wie du mich wohlwollend nennst. Ich offenbare mich als psychisch und körperlich-sexuell beschnitten: 
https://keinverlag.de/412381.text

Meine Männlichkeit als klein und von Weiblichkeit überwältigt: https://keinverlag.de/439507.text

 HannaScotti meinte dazu am 03.08.26 um 20:02:
@ AlmÖhi .Eine innere Flexibilität und Zugewandtheit zum lebendigen Leben sind für mich Kriterien, die den Menschen, den Mann und die Frau,ausmachen.Du schreibst : "Erst wenn wir das Leid anerkennen, spüren, können wir es überwinden." Wie wahr, ich erkenne und sehe das Leid, in der Liebe immer wieder, immer wieder..
Die Unterschiedlichkeit der Wesen anzuerkennen dient dem Reibungsprozess, nur dann knistert es zwischen den beiden. In welche Richtung das dann geht,entscheiden unsere Neurosen. Ich sehe, du hast das erkannt.
Also bist du für mich ein Mann.

Ich freue mich übrigens über unseren konstruktiven Austausch.
LG Hanna

Antwort geändert am 03.08.2026 um 20:12 Uhr

Antwort geändert am 03.08.2026 um 20:14 Uhr

Antwort geändert am 03.08.2026 um 20:19 Uhr

Antwort geändert am 03.08.2026 um 20:20 Uhr

 AlmÖhi meinte dazu am 03.08.26 um 20:22:
@HannaScotti, ja ein sehr nackt-ehrlicher Ausstausch. :)  Danke für das Empfehlen und sogar Als-Lieblingstext-Aufnehmen meines Beschneidungs-Textes. Ich empfinde das als hohe Anerkennung.

LG AlmÖhi

 HannaScotti meinte dazu am 03.08.26 um 20:29:
Ich sehe uns, dich und mich, in aller Verschiedenheit,mit Respekt.
LG Hanna

 Aber (03.08.26, 22:10)
Die Leselupe lässt grüßen, froh, dass ich da weg bin.
Zur Zeit online: