Nichts.
Kein Geräusch
dringt durch die Nacht.
Nur der eigene Herzschlag,wie dumpfes Dröhnen,scheint er sichzu brechen an den Wändenund zurückzufallenzu mir -
erbarmungslos.
Beschlagen die Scheiben,
löst ein einzelner Wassertropfen sich.
Rinnt abwärts,
zieht seine Spur.
Am Rahmen des alten Holzfensters
verharrt er ein wenig,
lässt dann los und
der Schwerkraft gehorchend,
fällt er zu Boden.
Ein leises Platschen
im Dunkel,
als er aufschlägt,weckt wie von ferneeine Assoziation,die ich nicht greifen,nicht benennen kann.
Und eine Träne
löst sich,
läuft über die Wange.
Ein wenig davon
rinnt auch in mein Ohr.
Der Restsickert still ins Kissen.
Irgendwann
schließen die Augen
sich dann doch.
Müde und erschöpft
letzte Gedanken
an den langen Tag.
Wieder einer.
Wieder einen
angefüllt haben
mit Nicht-Leben.
Jetzt bitte
bloß nicht träumen.
Nichtsals die Stille
der Finsternis
bleibt.
Und in ihr
zwei kleine
feuchte Flecken.