Und unter Tannen liegt solch stille Schwere,
die dir Vergangenheit heraufbeschwört.
Sie füllt mit weichem Moos die stumme Leere
von dem, was ging und dir nicht mehr gehört.
Was die Vergangenheit heraufbeschwört
in Bildern, die dir lange Nächte weben,
ist etwas, was dir längst nicht mehr gehört
und mit der Zeit beginnt, dir zu entschweben.
In Bildern, die dir lange Nächte weben,
tanzt deine Seele ihren letzten Tanz
um etwas, das beginnt, dir zu entschweben.
Wie Blüten welken an dem Sommerkranz.
Die Seele will nicht lassen, schwebt mit dir im Tanz.
Doch kann ich deinen Kuss nicht mehr erfühlen.
Wie eine Blüte welkt am Sommerkranz,
wenn Herbst beginnt, die Nächte schon zu kühlen.
Ach, ich kann deinen Kuss nicht mehr erfühlen
und da ist nichts als nur die stumme Leere.
Der Herbst beginnt, die Nächte auszukühlen
und unter Tannen liegt schon Winter-Schwere.
Für Achim