Die Türe – li porti si spalancaru di colpu – übersetzte für sich der italienische Dichter Amadeu in seine sizilianische Sprache, um nicht den ersten Eindruck zu verlieren, als der grosse Ficco die Kneipe eintrat, die Türe flog weit auf und der Politik stand da in einer
Siegerpose: “Benvenutti. Comu fu u tò volu?” , fragte er auf sizilianisch.
“Ca va tuttu bonu”, erwiderte Amadeu schroff. Machia, was sollte schon schief laufen mit so grossen Sack Geld, dass er in die Schweiz gebracht hat, dachte gereizt Amadeu.
“Ich bin durch den Zoll glücklich über, der Kostenpunkt hat nur CHF 1000 ausgemacht,”, fuhr Amadeu in italienischer Schriftsprache weiter. “Dann wurde es ein wenig schwieriger. Ich stiess auf eine auf eine hübsche, etwas vollschlanke Frau, die sich als Wärterin des Banktresors erwies. Da musste ich den ganzen italienischen Charme spielen lassen, unter anderem habe ich ihr mit der Mafia drohen müssen, aber schlussendlich haben wir uns mit je einem Tausender gelegten auf ihre dickes Schenkel geeinigt. Es hat sich durchaus gelohnt, sie war schön wild. So eine dicke verwilderte Katze.”
“So so.”, brüllte der Ficco und lachte dann herzlich. “So ist alles in Ordnung, nehme ich an. Jetzt können wir uns auf weitere Geschäfte konzentrieren. Fahren wir weiter mit den Panzern für die Ukraine. Abwehrraketen kommen gleich danach.” Ficco rieb sich die Hände.
“Machia Ficco, die brauchen jetzt Drohnen, Panzer weniger. Chi cabbasisi! Bald haben sie nichts mehr zu essen und du fantasierst hier mit Raketen oder so einem scheiss. Kinder wollen essen und spielen. Schicken wir dort Drohnen mit Melonen. Oder Kürbissen. Wenn es dann jemandem – par excellence dem Zelinskij – auf den Kopf fällt, auch gut, sonst können die Kinder mit den Drohnen spielen. Aber so ein dicker Melon…”
“Basta! Stop das dumme Geschwätz. Wenn du alle Ukrainer unter den Melonen oder Kürbissen begräbst, wer will uns dann bezahlen?"
"Mamma mia! Das Paar Lira holen wir spielend nach alten Muster, oder? Drogen, Prostitution – die üben schon jetzt mächtig…”
"Minchia, das sagst gerade du, Amadeu, von so einem friedlichen und geordneten Land?”
“Chi camurria, Ficco. Wenn du auch nur ein Fünkchen Wahrheit hättest,,,”
“Wer? Ich? Weisst du, was Mark Twain sagt? Ein Mensch, der die Wahrheit sagt, braucht sich nichts zu merken. So einer bin ich, ob du mich magst oder nicht, respektieren sollst du mich und andere führende Grössen. Wir machen Politik und du machst deine Verse! Der heilige Kampf muss siegreich weiter gehen!”