Keine Angst. Keine Angst,
ich bin da.
Weil ich manchmal selbst nicht weiß,
wohin mein Kopf mich treibt,
wenn mein Inneres zu groß wird für meine Haut,
bis es mich zerreißt
und meine Hände schneller sind
als mein Wunsch, niemanden zu verletzen.
Ich hab deine Monster gesehen,
sie haben mir Angst gemacht.
Ich bin panisch weggerannt
und stehen geblieben.
Ich hab mich umgedreht,
bin zurückgestolpert,
hab mich ihnen entgegengestellt,
um dir in die Augen zu sehen.
Vielleicht, weil ich weiß,
wie es ist,
wenn es in einem haust;
Ein Tier, das beißt,
sich festkrallt,
alles niederreißt
und nicht weiß,
wie es Ruhe finden soll.
Vielleicht, weil ich weiß,
wie es ist,
seine Monster zu kennen
und sich nicht hassen
zu wollen.
Ich kann vor deiner Dunkelheit fliehen
oder mich meiner eigenen stellen.
Ich will dir glauben.
Und daran, dass wir mehr sind
als das Schlimmste,
zu dem wir fähig sind.
Ich hab deine Monster gesehen.
Keine Angst. Keine Angst,
ich bin noch da.