Ohne dich bin ich öfter allein,
doch fühle mich weniger einsam.
Ich mag mich nach
deiner Umarmung sehnen,
doch in deiner Nähe
sehne ich mich nach mir.
Ich bin zu nah an mir,
um mich weiterhin
in fremden Händen
verstecken zu wollen.
Ohne dich;
Mehr Abende mit mir,
mehr Atempausen zwischen meinen Gedanken,
weniger Druck auf meiner Brust,
weniger Erklärungsnot.
Ich würde dich gern
in mich sehen lassen.
Doch wenn dein Blick
nicht tiefer als bis
zu meiner Haut reicht,
will ich dich nicht.
Ich wäre gerne in dir.
Aber noch mehr sehne ich mich
nach einem Ort,
an dem ich mich nicht verliere,
und mich dann erst wieder finden
muss.