Daily Challenge

Bei der "Daily Challenge" werden aus allen am Vortag veröffentlichten deutschsprachigen Texten aktiver Autoren 15 zufällig ausgewählte Worte extrahiert. Dabei zählt als "Wort" alles, was zusammenhängend aus den Buchstaben A-Z sowie ä,ö,ü und ß besteht und mindestens 4 Zeichen lang ist, alles andere wird ausgefiltert (was so ein dummer Algorithmus eben unter einem deutschen "Wort" versteht - und die Mindestlänge ist dazu da, Artikel und anderes Kleinvieh außen vor zu lassen). Aus diesem Material soll ein kurzer Text erzeugt werden, in dem mindestens die Hälfte dieser Worte enthalten sind; Abweichungen aufgrund der grammatischen Form sind - wenn es denn sein muss - zulässig (wobei es allerdings passieren kann, dass die Markierungsfunktion sie dann nicht mehr findet, aber das ist normal), auch stillschweigende Rechtschreibkorrekturen sind selbstverständlich willkommen, da die Auswahlfunktion rein mechanisch arbeitet und keine Qualitätskontrolle durchführt :-)).

231 Einreichungen von Didi.Costaire gefunden:


Haha ha HSV - Helfer dringend gesucht!
von  Didi.Costaire

Hurra, Eins-Null, die ganze Heimelf rannte,
die Spieler warn am Tummeln sich: »Ein Tor!!!«
Die Fans krakeelten einig: »Hammburch vooor!«
bevor's der Vidjoassi aberkannten aberkannte.

Da gackerte ein Kleiner hinterher:
»Den Dino kannst du aus der Liga streichen.
Platz 16 wird der wohl nicht mehr erreichen.«
Nach Hochrechnungen ist das wirklich schwer.

Von bedenklichen Zuständen in meinem Land
von  Didi.Costaire

Der Kobolllld, er klemmt - wir versinken im Staub
und Angela Merkel, die stellt sich meist taub.
Gewaschene Gelder sowie Lobbyisten,
euphorisch und fähig, im Zentrum zu nisten,
wo langfristig Rang sich mit Schein alliiert
bei Regelsystemen, die kaum wer kapiert.
Die Mächtigen mauern und füllen die Fonds.
Bald starten womöglich schon Bombardements.
Wer früher was blickte, den sieht man nicht mehr,
und affige Meinungen sind populär.

Nicht unerwartete Symbiosen
von  Didi.Costaire

zwischen Hirn und Herz und Hülle,
Fordern, Fördern, Rotz und Wasser,
Gott und Halbgott, Lehre, Fülle
den Verehrern und dem Hasser,

Lauten eines leisen Chores,
ganz weit weck, doch Visavie,
Kokosnuss und Kokolores,
Steinwüste und Zivili...

münden meist beim Bierschaumverse-Toast:
»Trinkt, was ausgegeben wird. Und prost

Hallelujar die nächsten Ortografistischen sint da
von  Didi.Costaire

Sie machen keine grosse worte
Dass während auch zufiel verlankt
vredrehen ales siffüsankt
doch kennt Sie jedes Schwein amm Orte

Alz Besseres und selbstverzückt
bis auf die Knochen foll Essprie
Fürwahrhol Rum da taugen sie
Verschiedene sint eingenickt

Man bestahl ihn nicht seiner Erinnerungen
von  Didi.Costaire

Lennart hat gequatscht und zwar authentisch
und sein Silbenmeer klang statt studentisch
ungeschont wie auf dem Klo die Sitze
damals in der Schule, wo die Witze
an der Wand (Die Deckenlampen? Flackernde!)
über ewig blasenschwache, gackernde
Hühner standen, die am Hochkamp stehen
oder was wie "Willst du mit mir gehen?"
und wovon er dorten jemals las.
Maurerarbeiten zerstörten das.

Kein erfolgreiches, aber ein frisches Allerweltsgedicht
von  Didi.Costaire

Im Kongo sich ins Elend stürzen, ach, von wegen!
Wer zum Äquator streifen will, hat einen Schatten,
doch Tagesreisen an die Aller sind ein Segen,
gepackt von Träumen sowie *räusper!* langen Latten.

Der Versicherer hat schonungslos gearbeitet ...
von  Didi.Costaire

Deren Mann, der stets den Anzug anzog,
aber meer denn je die Massen anlog,
sang bei Sonnenschein das Lied der Schlümpfe,
trug dann möglichst kleinkarierte Strümpfe,
sagte »Nein« im Schadensfall, mit Schneid -
auszugießen Spott tat ihm nicht leid.

Also sprach Sarah Tustra
von  Didi.Costaire

Die Hosenmatzertüchtigung ist wichtig.
Da machen viele eher wenig richtig.

So manch Verschrobener gibt sich gern lässig
und wird schnell unbeherrscht als auch gehässig.

Man sieht im Bauladen zwar dicke Kunden,
doch hat man deshalb keinen Bauchladen gefunden.

Gesellschaft funktioniert allein gemeinsam,
bloß sind ein paar beim Miteinander einsam.

Der Mann hat’s gut, wenn er ein Weib ergatterte
und nach dem Essen fröhlich rülpst' und knatterte.

Der Mensch ist nah am Ziel, wenn er es treibt,
den andren liebt und ganz natürlich bleibt.

 
/Seite /S.
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