Film & Fußball

Eine cineastische Mannschafts-Kolumne


Die Kolumne des Teams " Film & Fußball"

Donnerstag, 17. Dezember 2015, 13:35
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Das DFB-Evangelium

von  Dieter_Rotmund


Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von der Kaiserin Angela ausging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zu der Zeit, da Obama Landpfleger von Amerikanien war. Und jedermann ging, daß er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt.
Da machte sich auch auf Jogi aus Schön-Au, aus der Stadt Lö'rrach, in das bayerische Land zur Stadt Straußens, die da heißt Münchendorf, darum daß er von dem Hause und Geschlechte der Trainer war, auf daß er sich schätzen ließe mit Wolfganga Niers-Bach, seinem vertrauten Weibe, die ward schwanger. Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, da sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Geldscheine und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Hotellounge.
Und es waren Zeugwarte in derselben Gegend auf dem Felde bei den Fußballplätzen, die hüteten des Nachts ihre Tore. Und siehe, des Franzens Beckenbauer Pressesprecher trat zu ihnen, und die Klarheit des Franz Beckenbauer leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Pressesprecher sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, in der Stadt Bayerianiens. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Geldscheine gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Pressesprecher die Menge der weltlichen Fans, die lobten Franz Beckenbauer und sprachen: Ehre sei Franzikus Beckenbauer in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen. Und da die Pressesprecher von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Zeugwarte untereinander: Laßt uns nun gehen gen Münchendorf und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns Franz Beckenbauer kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Jogi und Wolfgana, dazu das Kind in der Krippe liegen. Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich der Rede, die ihnen die Zeugwarte gesagt hatten. Wolfganga aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Zeugwarte kehrten wieder um, priesen und lobten Franz Beckenbauer um alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.
Und da acht Tage um waren, daß das Kind beschnitten würde, da ward sein Name genannt Uli Hoeness, welcher genannt war von dem Pressesprecher, ehe denn er in Mutterleibe empfangen ward.

Kommentare zu diesem Teamkolumnenbeitrag

Graeculus (69)
(17.12.15)
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 Dieter_Rotmund (17.12.15)
Vielen Dank, hat mich wenig Mühe gekostet...

 Didi.Costaire (17.12.15)
Jogi aus Schön-Au

Das ist schon'au ein Brüller!

 SchorschD (17.12.15)
Hat mich richtig amüsiert. Allerdings mit Ärger darüber, was diese Schaumschläger uns zumuteten. Ist aber bei den "Öberen" inzwischen üblich: Das Volk für deppert zu halten.
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