Parkmorgen (Sonett)

Sonett

von  Rosalinde

Wie Stille klingen kann am Morgen,

das Dunkel weichen will dem neuen Tag.

Ein Rätsel ist vielleicht darin verborgen,

das aufzulösen ich wohl nicht vermag.


Nun hat der Wind sein Wüten aufgegeben,

der nächtlich kam, aus Wolken sturmgeboren,

als hätte er sich Frieden auserkoren.

Ein leises Raunen nur, ein fernes Schweben.


Und nirgends wagen Bäume sich zu regen,

der Tau ruht auf den Gräsern nach der Nacht,

es mischt sich Erden- mit der Kräuter Duft,


und leis, auf Zehenspitzen, allerwegen,

sinkt Nebelwrasen auf der Blätter Pracht,

verfliegt bald in der kühlen Morgenluft.


23.9.12/10.5.14



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Kommentare zu diesem Text


 franky (04.01.24, 08:58)
Hi liebe Rosalinde 

War ein Genuss, Dein Sonett zu lesen. 

Grüße von Franky

 Rosalinde meinte dazu am 04.01.24 um 15:45:
Dankeschön, lieber Franky, für deinen Kommentar.

Lieben Gruß, Rosalinde
Aron Manfeld (55)
(04.01.24, 17:42)
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Agnetia (66) antwortete darauf am 05.01.24 um 13:56:
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Agnetia (66) schrieb daraufhin am 07.01.24 um 14:21:
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Aron Manfeld (55) äußerte darauf am 09.01.24 um 16:12:
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