Die Kerze
Gedankengedicht
von Rosalinde
Kommentare zu diesem Text
uwesch (82)
(27.12.23, 07:15)
(27.12.23, 07:15)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
Ja stimmt. Man fühlt sich von der Welt vergessen.
Beislgrüße
Beislgrüße
A bisserl sehr sentimental ist's aber schon, oder nicht?
(auch ich war an Weihnachten allein, aber alles andere, als einsam)
Lothigrüße
(auch ich war an Weihnachten allein, aber alles andere, als einsam)
Lothigrüße
Schließe mich LotharAtzert an. Für mich trieft der Text von Selbstmitleid. Das lyrische Ich, das sich selbst mit du anredet, ist offenbar eine Mutter, zu der ihre drei Söhne keinen Kontakt mehr haben. Aber die Frage, ob das auch mit ihr zu tun haben könnte, stellt sie sich mit keinem Wort. Eine dermaßen nur um ihr eigenes Leid kreisende Mutter würde auch ich als Sohn nicht besuchen mögen.
Daniel (50)
(27.12.23, 14:38)
(27.12.23, 14:38)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
Vielen herzlichen Dank für eure Meinungen. Ich habe sie zur Kenntnis genommen und bin erfreut, dass sich Daniel wieder meldet. Warst du krank?
Lothar Atzert, sentimental würde ich nicht sagen. Eher depressiv, denke ich mal.
An alle von euch meinen besten Gruß.
Rosalinde
Lothar Atzert, sentimental würde ich nicht sagen. Eher depressiv, denke ich mal.
An alle von euch meinen besten Gruß.
Rosalinde
Daniel (50) ergänzte dazu am 27.12.23 um 17:55:
Diese Antwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
Du nennst Dein Sonett ein Shakespeare-Sonett. Dazu gehört aber nicht nur, dass es aus drei Quartetten und einem Schlusscouplet besteht, sondern dass letzteres die vorausgehenden Gedanken pointiert oder ihnen widerspricht oder sie zumindest in Zweifel zieht oder einen ganz neuen Gedanken hinzufügt. In Deinem Sonett setzt das Couplet aber nur das Vorherige fort und ist beinahe überflüssig. Wenn es z.B. lauten würde:
"Hab ich die leeren Stühle leergefegt?
Das ist der Vorwurf, der mich schwer bewegt."
würde sich der Text einem Shakespeare-Sonett um Einiges mehr annähern als nur durch die richtige Zeilenzahl und das richtige Versmaß.
"Hab ich die leeren Stühle leergefegt?
Das ist der Vorwurf, der mich schwer bewegt."
würde sich der Text einem Shakespeare-Sonett um Einiges mehr annähern als nur durch die richtige Zeilenzahl und das richtige Versmaß.