Busreise

Interpretation

von  Rosalinde

Dann hielt der Bus, vor einem Haus,
ein Dorf im Grünen, ganz weit weg,
mit Feuerwehr und Deutschem Eck.
Von außen sah’s gemütlich aus.

Der Gasthof lag in schönster Ruh,
desgleichen Hund und Federvieh.
Allmählich wich die Sympathie,
denn auch die Kirchentür war zu.

Wir geisterten im Ort herum,
und außer Wetter war nichts los,
doch das war wirklich grandios.
Die Kirchenglocke machte Wumm.

Vergessen, wie das Dörfchen hieß,
wer weiß, wer dort so leben muss.
Zum Glück, wir hatten unsern Bus,
und das beschreibt es sehr präzis.



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Kommentare zu diesem Text

Muckelchen (70)
(31.10.23, 10:46)
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 Rosalinde meinte dazu am 31.10.23 um 11:27:
Natürlich, Muckelchen, Stadt und Land - Hand in Hand.

Lieben Gruß, Rosalinde
Cathleen (56)
(31.10.23, 14:24)
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 Rosalinde antwortete darauf am 31.10.23 um 15:04:
Cathleen, nein, im Sorbischen war es nicht, es war in der Prignitz. Eine wunderschöne Gegend. Da gibt es Dörfer, die sind topfit. Aber wir hatten Pech, wir sollten nämlich in diesem Gasthof eigentlich Mittag essen. Einen Tage vorher 
aber kam die Absage. Die Reiseleitung konnte da nichts mehr ändern, aber wir hatten ja Stullen mit und kriegten dann auch noch welche, verhungert sind wir nicht. Damit hat uns die Reiseleitung dann vertröstet und uns Geld zurückgezahlt. Es war wirklich ein verschlafenes Dörfchen, eigentlich hübsch anzusehen, aber nichts funktionierte. Wir wollten uns da was Besonderes in der Kirche ansehen, ich glaube, es war eine Hochkanzel, die ist in Brandenburg sehr selten. Aber das kann auch in einem anderen Dorf gewesen sein. Das Gedicht habe ich aus Daffke geschrieben, irgendwie muss sich der Mensch ja abreagieren. Meine anderen Gedichte über die Prignitz aber sind schöner. Gelegentlich in diesem Theater. 

Danke, Cathleen.

Lieben Gruß, Rosalinde
Cathleen (56) schrieb daraufhin am 31.10.23 um 22:21:
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