Als gäb es kein Erwachen mehr aufs neu, so liegt die Stadt in den zerfetzten Sielen. Sie spart an Mitleid, Tränen und Gefühlen, der Mörderangst, dem Fremdenhass getreu.
Was hinter tauben Fenstern sich noch regt, du ahnst es: Drinnen gibt es Fleischbeschau. Vielleicht erschlägt ein Mann grad seine Frau, vielleicht, dass hier der Traum ein Kind bewegt.
Du gehst durch dieses Nichts, durch diese Welt, mit dem, was dir dein Dasein eingebracht. Dann schrickst du auf, du witterst in die Nacht: Dir ist, als hätt ein Stern dich angebellt.
2012/18.5.14
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Kommentare zu diesem Text
Cathleen (56)
(12.01.24, 22:39)
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