Die Grundgesetz der Bananenrepublik Deutschlands II

Manifest

von  pentz

II. Da gibt es noch die Psychologie.

a. Schon einmal etwas von Double-Bind-Kommunikation gehört?
Die Frau sagt Nein in einem derartig lasziven, geilen und lockenden Tonfall, dass der Mann nicht anders kann, als wie die Lemuren sich in den Abgrund zu stürzen.

Ja, ja, die Richter werden schon, sollte es zur Anklage vor dem Kadi kommen, einem psychologischen Gutachter vor Gericht zur Urteilsfindung bestellen.
Wie nur aber sollen sich Emotionen feststellen, messen und beweisen lassen und diese noch dazu nachträglich?
Ein Ding der Unmöglichkeit.
Da versagt auch die mittlerweile ein Hundert alte Psychologie.

b. Zum Verführen gehören immer zwei Personen.
Stelle man sich eine luftig Gekleidete vor mit einem Schild vor ihrer Brust oder vor ihrem Becken wie weiland das Feigenblatt mit großen Lettern NEIN!
Alles!? Klar?!

Unsere Politiker und Politikerinnen haben mit diesem Gesetz bewiesen, dass sie noch nichts oder nichts mehr von Flirten gehört und verstanden haben.
Mit NEIN HEIẞT NEIN wird versucht, ob sie es wissen oder nicht, dieses schöne Spiel Flirten auszutreiben. Das ist ein kultureller Kahlschlag!
Man sagt, das Recht hinkt immer ein bißchen der Realität hinterher und versucht nachträglich Ordnung in die Chose zu bringen.
Dieses Gesetz ist ein Rückschritt! Ein Rückschritt in die 50iger Jahre und jedenfalls konterrevolutionär für die sexuelle Revolution.

Flirten
Petting
Koitus vulgo bzw. deutsch Geschlechtsverkehr
sind die Stufen, Phasen und ihre Bezeichnungen, für die Politiker und Juristen bezüglich der zwei ersteren blind, taub und indolent sind. Es gibt ja nicht einmal ein deutschsprachiges Wort dafür - vielleicht Vorspiel.
Wie klingt wohl „Spiel“ in den Ohren eines Richters? Und in dem eines achso ehrenwerten Poltikers mit Mandatssitz im Parlament?
Das klingt nach Spaß, nach Kindergarten - ich bitte Sie, dafür haben diese Herren und Damen keinen Sinn und kein Verständnis [mehr].
Selbst das Hauptspiel, das eigentliche Spiel, genannt mit dem Wort „Geschlechtsverkehr“ kommt nicht besonders lustbetont herüber, in der neueren Konontation ein Autobahn-Rasen und in einer früheren, die Muffigkeit eines Untermietsverhältnisses bei einer altjüngferlichen Vermieterin oder Witwe, kurzum, alles eher einen dubiosen Anstrich assozierend.
Soll man sich der Herren und Damen Mit-einander-Schlafen und Sich-Paaren so vorstellen?
Lieber nicht...

Jedenfalls, die zwei Schwellen werden versucht, mit diesem Gesetzz auszuwischen, auszutreiben und zu überspringen.
Meine Damen und Herren, damit werden sie scheitern! Dies wird ihnen in Tausend Jahren nicht gelungen!

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Kommentare zu diesem Text

swetlana (51)
(12.07.16)
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 pentz meinte dazu am 12.07.16:
genau so sehe ich das auch - vor allem die konsequenz, lieber allein, als zu viel huddel mit einem partner, danke

dieses gesetz ist übrigens ein heißes eisen, in einem anderen forum wurde mein artikel herausgenommen, man hat es nicht für diskussionsreif erachtet, man überlege dies mal, es war keine staatliche plattform
dabei steht im gesetz EINE ZENSUR FINDET NICHT STATT - so sieht man, dass auch NEIN NICHT NEIN HEIẞEN muss

 Dieter_Rotmund (19.12.19)
Wohl Lemuren mit Lemmingen verwechselt?

Der Rest ist Quatsch, gelinde gesagt.
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