World Trade Center am 11. September 2001

Erlebnisgedicht zum Thema Terror

von  hei43

World Trade Center
am 11. September 2001

Plötzlich,
aus dem Nichts
kam erst eins,
dann noch eins,
Flugzeuge mit reisenden Menschen
durchschlugen die Türme
der Macht - des Geldes,
die symbolische Stärke
eines großen Landes.

Plötzlich,
alles vorbei,
das Leben und Treiben
an diesem Ort
des 11. Septembers 2001

Plötzlich,
ganz plötzlich
ist alles anders,
die ganze Welt erstarrt
in Angst und Schrecken,
unvorstellbares Grauen
umkreist den Erdball,
unfaßbar das Leid
der Unschuldigen.

Plötzlich,
stehen sie beisammen,
reich und arm,
schwarz und weiß,
Religion neben Religion
und beten zu Gott,
jeder zu seinem, und fragen
nach dem - Warum?

Plötzlich,
über Nacht
vereinen sich Länder
zur gemeinsamen Stärke,
zum Angriff
auf das Böse in der Welt,
das überall lebt und wirkt,
fast unsichtbar -
aber doch vorhanden ist.

Plötzlich,
aus dem Nichts
schießen Böse auf Böse,
Menschenleben vergehen
und wieder leiden -
die Unschuldigen.

© Heidrun Gemähling

Kommentare zu diesem Text

RockingRAMY (24)
(07.09.07)
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 hei43 meinte dazu am 07.09.07:
Hallo RockingRamy,

danke für Dein Echo. Ich hatte das Gedicht ca. 1 Woche nach dem fürchterlichen Ereignis geschrieben, aber heute hier zur Erinnerung eingestellt.

LG Heidrun
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