Nehmir

Gedicht zum Thema Sein

von  Whanky931

Aus gegebenem Anlass, verfasse ich ein Wort, eine Order,
Eines das neu schreibt, was viele überfordert,
Eines das selbstständig geht, und Irrglaube versteht,
Eines welches neu, und Unverstanden aus Ruinen aufersteht.

Es ist das was wir vergaßen, und nie wiederlegten,
Etwas das lange, über unseren Horizonten schwebte,
Und ich meine nicht die Sonne, wenn ich davon spreche,
Ich rede über die gegebene Reihung von Geästen.

Und das was wir nahmen, und gaben, und teilten,
Das, was die Gabe der Sprache verkeilte,
Das, was Bewegungen stumpf zu Stein mutiert,
Und das, was unbarmherzig in unseren Gehirnen stirbt.

Die Annahme, Genommenes wieder zu erlangen,
Von vorn, und von hinten, nun neu anzufangen,
Das was getan wurde, einfach neu zu überdenken,
Und uns nicht mehr, auf das lang schon genomm'ne zu beschränken.

Die Fähigkeit des Nehmens, vom Geben zu lösen,
Und wieder Einzufädeln, in die kleinsten aller Ösen,
Das Töten des Gefühls, nicht zu sein zu replizieren,
Und ungefragt auf neu gewonnenen Wegen zu spazieren.

Denn das ist, was unsere Vorfahren nicht wussten,
Das, was sie bis heute noch immer frustet,
Das, was ich dachte, bislang zu verstehen,
Und dass ich mir nun nehme, was mir so oft gegeben.

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