zufluchtsorte

Gedicht

von  sandfarben

einer schläft auf der parkbank und

bündelt seine gedanken in die nacht


die mondfrau trägt ihr

verwaschenes tüllkleid

wandert durch den seelenklang

durch die straßen der stadt


hausmenschen retten sich

vor der finsternis

flüstern hinter den türen


ich glätte die wogen

auf deiner seite

der schlag der kirchenuhr

reißt mich aus der stille


in tausend scherben bricht

das wort aus deinem mund

mich fröstelt schon

beim anblick deiner stimme



Kommentare zu diesem Text


 franky (17.12.21, 10:24)
Hi liebe Sandfarben 

Ein wunderschöner Text, freizügig in den Gedanken.
und doch sehr stimmig, die Welt ist in Vorfreude auf
Weihnacht.

Grüße von Franky
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