De Nackischmauser

Gedicht

von  Beislschmidt

De Nackischmauser

De Fritz, der hat die Wuch nur een Naachthemd an
un hängt das noch am Fenschter dran,
fa sunndags schnell zu truckele,
do muss es Fritzje nackisch juckele.


Das is seim Eheweib ganz recht,
die saad, "heit bische reif mei Knecht".
Un wann die Leit vorbeispaziere
un dun das Nachthemd inspiziere,
saad jeder, "gummo do de Fritz,
war wieder ganz scheen spitz".


Anm. Ein Gedicht Fritz Pfeiffer gewidmet über die Bergmannszeit.

Und ja, Fritz, ich schreibe derzeit  meist im Diskussionsfaden "ich versteh das nicht".


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Kommentare zu diesem Text


 AchterZwerg (16.03.25, 18:36)
Lieber Beisl,

ich finde es schön, dass Fritz uns so an seinem Liebesleben teilhaben lässt. Gibt es ja hier nicht so häufig (außer bei Luga 8-) ).

In Bergmannssiedlungen könnte das aber problematisch werden, weil aus Weiß schnell Schwarz wird und die arme Ehefrau blitzschnell in einer Staubwolke verschwinden kann ...

Man sieht sich

 lugarex meinte dazu am 16.03.25 um 19:21:
Man sieht sich spätestens im Paradise, oder? ;)

Grüsse an alle Luga (Amaara)

 AchterZwerg antwortete darauf am 16.03.25 um 19:51:
Und du glaubst ernsthaft, dort hinzukommen, Luga? :D
Na ja, der HErr soll ja ebenfalls ein Künstler sein ... da lässt er vielleicht Nachsicht walten!

 Moppel schrieb daraufhin am 16.03.25 um 20:17:
:D netter Dialekt, Beisl. LG von M.
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