Egon Flaig: Weltgeschichte der Sklaverei
Revue zum Thema Schuld
von Jack
Dieser Text ist Teil der Serie Wer öfter liest, ist schneller tot
Kommentare zu diesem Text
Flaig vertritt eine sehr rigide - nach meiner Meinung zu rigide - Definition von Sklaverei: Er meint damit ausschließlich die rechtlich institutionalisierte Form; konsequenterweise behandelt er weder die auf den Baustellen von Qatar noch die moderne Sex-Sklaverei.
Aber enorm erhellend sind seine Aussagen über die Sklaverei in der islamischen Welt. Du gibst die Zahlen an. Hinzufügen kann man noch, was Du mit der fehlenden Aufklärung und Demokratisierung nur zart andeutest: daß es im Islam bis heute keinerlei rechtliche Distanzierung von der Institution Sklaverei gibt. Wie denn auch? Sie ist im Koran vorgesehen, in den Hadithen und selbstverständlich auch in der Scharia. In einer Fatwa wird sie als "Folge des Unglaubens" bezeichnet, d.h. Ungläubige dürfen versklavt werden. Beinahe bedauernd stellen islamische Theologen fest, sie sei "vorübergehend nicht praktizierbar".
Aber enorm erhellend sind seine Aussagen über die Sklaverei in der islamischen Welt. Du gibst die Zahlen an. Hinzufügen kann man noch, was Du mit der fehlenden Aufklärung und Demokratisierung nur zart andeutest: daß es im Islam bis heute keinerlei rechtliche Distanzierung von der Institution Sklaverei gibt. Wie denn auch? Sie ist im Koran vorgesehen, in den Hadithen und selbstverständlich auch in der Scharia. In einer Fatwa wird sie als "Folge des Unglaubens" bezeichnet, d.h. Ungläubige dürfen versklavt werden. Beinahe bedauernd stellen islamische Theologen fest, sie sei "vorübergehend nicht praktizierbar".
Kommentar geändert am 02.04.2025 um 14:54 Uhr