Der Glatzkopf

Gedicht

von  BerndtB

Gehen dir die Haare aus,
bist du nicht mehr schön, o Graus.
Ist der Kopf ganz blank poliert,
sehr schnell das Gehirn erfriert.

Mancher Mann wird gern benannt,
der als Glatzkopf wohlbekannt.
Doch mir Armem hilft das nicht,
bin ja nur ein kleiner Wicht.

Setz mir einen Hut aufs Haupt,
so die Glatze niemand glaubt.
Aber kommt ein großer Sturm
Glatze da, ich armer Wurm.

Suche nun die nette Frau,
der ich in die Augen schau,
liebevoll die Glatze küsst,
leise sagt: „Wie schön du bist“.



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Kommentare zu diesem Text


 uwesch (24.08.25, 17:17)
Manchmal gehen solche Wünsche ja in Erfüllung. Ich drücke die Daumen. LG Uwe

 BerndtB meinte dazu am 27.08.25 um 06:54:
Du hast gut Reden in voller Haarpracht. Trotzdem vielen Dank. LG Berndt
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