Der Sturm nimmt mit was ihm gehört
und wie das Meer, das sich an keiner Welle stört
Gräbt Menschlichkeit nach einer Möglichkeit zu sein
Dabei und hier und echt und fein
In jeder Zeit das Lied obwohl so oft schon mit gesungen
hat dieses Stück, das ich im Treibsand fand
nur mit sich selbst gerungen
Der Strand scheint leer
Sogar die Stille nach dem Sturm ist abgeklungen
Wo ist er hin der tapfere Held
Den Alltagstrott so oft schon sich und anderen aufgezwungen
Zermürbt wie eh und je die leise Melodie
So engelsgleiches innehalten sich besinnt
Als wär das Sein ein fernes Ziel
Ein neuer Tag, das Spiel der Wellen
das hier und jetzt schon sanft bezirzt
Oder nimmt man seine Grillen
Mit aufs Boot becirct, der Odysee aus Bangen
dem bangenden Verlangen
Dann in den kleinen Gesten, Dingen, wie bezaubernd jeden Hinweis wiederfand
Dabei nur alten Ballast fortgeschwemmt
Mein kleines Lagerfeuer brennt
Wer weiß wie lange
Wer weiß wie lange schon
Wer weiß wie lange noch
Dabei zählt nur, dass es mich wärmt
Und bitte jetzt kein aufgewärmtes „kenn ich schon“
Die Kälte war ja nicht von gestern
Das einzig aufgebackene ist das lästern.