Altbacken und frisch aufgebrüht

Skizze

von  DanceWith1Life

Der Sturm nimmt mit was ihm gehört

und wie das Meer, das sich an keiner Welle stört

Gräbt Menschlichkeit nach einer Möglichkeit zu sein

Dabei und hier und echt und fein

In jeder Zeit das Lied obwohl so oft schon mit gesungen

hat dieses Stück, das ich im Treibsand fand

nur mit sich selbst gerungen

Der Strand scheint leer

Sogar die Stille nach dem Sturm ist abgeklungen

Wo ist er hin der tapfere Held

Den Alltagstrott so oft schon sich und anderen aufgezwungen

Zermürbt wie eh und je die leise Melodie 

So engelsgleiches innehalten sich besinnt

Als wär das Sein ein fernes Ziel

Ein neuer Tag, das Spiel der Wellen

das hier und jetzt schon sanft bezirzt 

Oder nimmt man seine Grillen

Mit aufs Boot becirct, der Odysee aus Bangen

dem bangenden Verlangen 

Dann in den kleinen Gesten, Dingen, wie bezaubernd jeden Hinweis wiederfand

Dabei nur alten Ballast fortgeschwemmt 

Mein kleines Lagerfeuer brennt

Wer weiß wie lange

Wer weiß wie lange schon

Wer weiß wie lange noch

Dabei zählt nur, dass es mich wärmt

Und bitte jetzt kein aufgewärmtes „kenn ich schon“

Die Kälte war ja nicht von gestern

Das einzig aufgebackene ist das lästern.


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