Im Zwielicht am Abend, Sitze ich gedankenverloren Mit dem goldenen Garn in der Hand, das du mir erst gabst.
Der Ritt auf weißen Wolken Vermag nicht die Düsternis zu überwinden, Die sich unter meine Füße ausbreitet, gleich eine See aus Teer.
Der Zwirn reißt unter meinen Fingerkuppen, Verbreitet letzte Funken in der Dämmerung, Die vom Windhauch entrissen, letztendlich erlöschen, Bevor die Finsternis Oberhand gewinnt.
4 September, 2010 KdT
Anmerkung von KriegerinDerTräume:
Etwas altes von mir.
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