Die Diagnose
Kurzprosa zum Thema Schicksal
von Citronella
Kommentare zu diesem Text
Gefällt mir! Auf so etwas muss man erst mal kommen!
LG Wastl
LG Wastl
Manchmal kommen die Geschichten auch zum Autor ...
LG Citronella
LG Citronella
Reicht leider nicht: "Alles wird gut!"
Und leider helfen die ärztlichen Diagnosen meist auch nicht, sobald die gesundheitlichen Probleme komplexer sind.
Und – leider! – behindert ein liebender Partner nicht selten die Gesundung.
Auch – leider!– Gottvertrauen.
Und leider helfen die ärztlichen Diagnosen meist auch nicht, sobald die gesundheitlichen Probleme komplexer sind.
Und – leider! – behindert ein liebender Partner nicht selten die Gesundung.
Auch – leider!– Gottvertrauen.
Kommentar geändert am 04.04.2026 um 13:36 Uhr
Alles gut sagt man auch gern.
@ Verlo:
Ich verstehe deinen Kommentar nicht ganz: Würdest du einer kranken Partnerin denn keinen Trost spenden? Und warum sollte ein Partner die Gesundung behindern?
Außerdem muss doch erst einmal eine Diagnose gestellt werden, um ein komplexes gesundheitliches Problem angehen zu können, z.B. bei einer Krebsbehandlung.
Ich verstehe deinen Kommentar nicht ganz: Würdest du einer kranken Partnerin denn keinen Trost spenden? Und warum sollte ein Partner die Gesundung behindern?
Außerdem muss doch erst einmal eine Diagnose gestellt werden, um ein komplexes gesundheitliches Problem angehen zu können, z.B. bei einer Krebsbehandlung.
Gabyi hat geschrieben:
Alles gut sagt man auch gern.
Man sollte aber etwas machen, was gut für den Kranken ist, auch wenn man es nicht gern tut.
Zumal Krankheiten oft entstehen als Signal an den anderen.
Citronella hat geschrieben:
Würdest du einer kranken Partnerin denn keinen Trost spenden?
Citronella hat geschrieben:
Und warum sollte ein Partner die Gesundung behindern?
Also bleibt man aus Liebe zum Partner krank.
Citronella hat geschrieben:
Außerdem muss doch erst einmal eine Diagnose gestellt werden, um ein komplexes gesundheitliches Problem angehen zu können, z.B. bei einer Krebsbehandlung.
Außerdem versteht die Schulmedizin Krebs nicht und kann keine Erfolge nachweisen.
Das beginnt mit der Biopsie: etwas, was der Körper isoliert hat, um sich zu schützen, wird geöffnet.
Der Frage, warum der Krebs entstanden ist, wird nicht nachgegangen.
Dabei sollte man damit anfangen.
Lass gut sein, Verlo. Ich weiß wirklich nicht, was du in diesen einfachen kleinen Text hineininterpretieren möchtest.
Es ist ja nicht gesagt, wann es gut wird. Und eine nachtodliche Verbesserung entbehrt leider unserer Einsichtsmöglichkeit, darf aber der Vollständigkeit halber erwähnt werden. Odrr?
Hat nicht Nina Ruge einst ... egal.
Hat nicht Nina Ruge einst ... egal.
Moin Lothar,
wenn man den kleinen Text mal ganz genau liest:
Der Mann soll an diesem Tag nach vielerlei Untersuchungen eine Diagnose erhalten. Die Frau will ihm Mut geben und schreibt „Alles wird gut!“, meint also, dass die Diagnose nicht schlimm ausfallen wird. Leider wird sie nicht recht behalten.
Das ist die ganze Geschichte. Wie es weitergehen wird, ist überhaupt nicht das Thema.
Aber vielleicht habe ich mich nur nicht klar genug ausgedrückt.
LG Citronella
wenn man den kleinen Text mal ganz genau liest:
Der Mann soll an diesem Tag nach vielerlei Untersuchungen eine Diagnose erhalten. Die Frau will ihm Mut geben und schreibt „Alles wird gut!“, meint also, dass die Diagnose nicht schlimm ausfallen wird. Leider wird sie nicht recht behalten.
Das ist die ganze Geschichte. Wie es weitergehen wird, ist überhaupt nicht das Thema.
Aber vielleicht habe ich mich nur nicht klar genug ausgedrückt.
LG Citronella
Für mich werden mit:
"Den Zettel hob Torsten allerdings trotzdem erst einmal auf."
gleich mehrere mögliche Gedanken beim Leser (bzw. bei mir) ausgelöst: ZB: 1. Wie sehr sich Menschen an die Hoffnung klammern, wenn es um einen möglichen nahen Tod geht, obwohl es offensichtlich hoffnungslos ist. 2. Hofft Torsten durch das Aufheben des Zettels ein Wunder in Gang zu bringen? 3. Symbolisiert der Zettel für Torsten die Zuneigung seiner Frau für ihn?
Und man kann sich auch noch viele andere Gedanken darüber machen, warum Torsten den Zettel aufhob. Schon allein das Aufheben des Zettels rührt mich menschlich sehr an ... und die möglichen Schlussfolgerungen sind an sich gar nicht so wichtig - sondern dieses rein menschliche Verhalten von Torsten, egal warum - und jeder von uns mag vielleicht aus einem anderen Grund den Zettel aufgehoben haben - die Autorenidee dahinter finde ich sehr lobenswert.
"Den Zettel hob Torsten allerdings trotzdem erst einmal auf."
gleich mehrere mögliche Gedanken beim Leser (bzw. bei mir) ausgelöst: ZB: 1. Wie sehr sich Menschen an die Hoffnung klammern, wenn es um einen möglichen nahen Tod geht, obwohl es offensichtlich hoffnungslos ist. 2. Hofft Torsten durch das Aufheben des Zettels ein Wunder in Gang zu bringen? 3. Symbolisiert der Zettel für Torsten die Zuneigung seiner Frau für ihn?
Und man kann sich auch noch viele andere Gedanken darüber machen, warum Torsten den Zettel aufhob. Schon allein das Aufheben des Zettels rührt mich menschlich sehr an ... und die möglichen Schlussfolgerungen sind an sich gar nicht so wichtig - sondern dieses rein menschliche Verhalten von Torsten, egal warum - und jeder von uns mag vielleicht aus einem anderen Grund den Zettel aufgehoben haben - die Autorenidee dahinter finde ich sehr lobenswert.
Vielen Dank, Wastl, das hast du sehr gut herausgearbeitet. Ich finde die Punkte 1 und 3 zutreffend:
Solange eine niederschmetternde Diagnose vorliegt, aber noch keinerlei Therapie stattgefunden hat, kann ja noch eine winzige Hoffnung bestehen.
Und wenn er sich der Zuneigung seiner Frau in den kommenden schweren Zeiten sicher ist, wird ihm dies sicherlich Kraft geben.
Liebe Ostergrüße aus dem stürmischen Norden
Citronella
Solange eine niederschmetternde Diagnose vorliegt, aber noch keinerlei Therapie stattgefunden hat, kann ja noch eine winzige Hoffnung bestehen.
Und wenn er sich der Zuneigung seiner Frau in den kommenden schweren Zeiten sicher ist, wird ihm dies sicherlich Kraft geben.
Liebe Ostergrüße aus dem stürmischen Norden
Citronella
Mersi, Citronella, auch Dir österliche Grüße aus dem lätscherten Süden.

Wastl
Wastl