Ihm ist als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt
Ob das der Originalwortlaut aus Rilkes Gedicht
Der Panter ist, müsste ich nachschlagen, wahrscheinlich mach das auch noch, aber ich denke oft daran, wie erstaunt ich war als ich diese Zeilen zum ersten Mal las.
Ich vergaß sie nie wieder, zusammen mit Joni Mitchells „Circle Game“
and the seasons they Go round and round
and the painted ponies go up and down
We‘re captive in the carousel of time
Bildeten sie das Gerüst der Baustelle
die sich in den 90er Jahren des letzten Jahrtausends auf einer Wahrnehmung breit gemacht hatte.
Ich hatte, 30 Jahre gelebt und alles war ganz anders, nicht wie ich gedacht, weil ich war im Prinzip nur meinen Wünschen gefolgt, nicht anders wie geplant, denn einen richtigen Plan hatte und wollte ich nicht.
Es war anders, als ich geglaubt hatte und dabei war mir nicht mal klar worin dieser Glaube eigentlich bestand.
Und es erweckte nicht den Anschein, als ließe sich das ändern, von dort wo mein Glauben sich alles zurechtzimmerte.
Und diese beiden Zeilen, das Lied und das Gedicht schienen auf der richtigen Spur.