Dieser schusseliche Wal konnte ja auch ganz einfach drum rum schwimmen um unser Stellnetz, selber schuld.
Dann kommt der auch noch in den Hafen muss das sein? Helfer pellten das Netz runter, immerhin. Bis auf die Leine, die lassen sie extra aus seinem Maul raussschauen. Wer konnte denn ahnen, dass der die dann runterschluckt. Da muss er sich nicht wundern, wenn die schwer im Hals hängt.
Der will die aber auch noch los werden. Hat gute Erfahrung mit Menschen gemacht, die haben ihn vom Netz befreit, er sucht sie wieder auf. Die sollen ihn auch von der Leine befreien.
Da hat er sich schwer verschätzt, das kann kein Mensch. Und jetzt hockt der Wal fest im Schlick. Bagger ran, schaufelt den frei. Wer sagts denn, er schwinnt wieder.
Aber nicht lange, schon sitzt er wieder fest. Wer hätte das gedacht, er befreit sich aus eigener Kraft. Und strandet nochmals.
Das wars aber nun, der stirbt jetzt sowieso. Hat keinen Zweck, die Hiwis sollen Abstand halten. Der Sterbeprozess hat schon begonnen, und das kann schon mal paar Wochen dauern. So ist halt die Natur.
Wir lassen uns von Experten beraten. Die wissen wie man es richtig macht, das Gutachten verfassen. Und das fängt an mit "Gutachten zu der Begutachtung" ...
Ihn erlösen? Das sagt sich so einfach. Hier an unserem schönen Ostseestrand wird doch kein Wal getötet, das würde die Gäste verschrecken. So einfach ist der auch gar nicht den tot zu kriegen. Es gibt so wenig Erfahrungen mit dem Einschläfern von Großwalen. Sagen unsere Experten.
Ach ja, und wie machen es die Walfänger? Klar tut es dem weh. Mit der Harpunenkanone kommt das Ende innerhalb von Minuten. Keine wochenlange Agonie.
Nicht Fisch nicht Fleisch, nicht rettbar, nicht tötbar.
Die Würde des Tieres lässt das nicht zu?
Viel würdiger ist es, von Möven bei lebendigem Leib gefressen zu werden.
Ehrenamtliche Helfer geben auf, lassen ihn sterben für die Demokratie.
What?
Was ist das für eine Demokratie, der ein geretteter Wal schaden könnte?
Amtsschimmel, besser du trabst ab.