Farben und Töne, Motherfucker und Metaphernkitsch
Lehrgedicht
von adlibitum
Kommentare zu diesem Text
ICH FRAGE MICH SCHON LANGE, OB DIE BESAGTE MUTTERGEDICHTAUTORIN, HIEß SIE NICHT PIROSCHKI, MIT UNSERER CITRONELLA IDENTISCH IST. WAS MEINST DU?
Kommentar geändert am 28.05.2026 um 11:15 Uhr
Ich mache mir keine Gedanken über die Person hinter der Persona hinter dem Text. Dies nicht zuletzt, da ich die Irrungen und Wirrungen, die damit einhergehen, beobachte.
Für mich zählt der Text.
Für mich zählt der Text.
Finde ich gut!
Starkes, unbarmherzig ehrliches Lehrgedicht!
Es nimmst mit chirurgischer Präzision die verlogene Pseudocoolness und die Geschmacks-Schablonen eines Forums auseinander. Wer Härte mit Qualität verwechselt und echte Traumata als Kulisse missbraucht, wird eiskalt entlarvt.
Große Klasse, wie der Text für die absolute Freiheit des Denkens und Fühlens eintrittst – ein Text mit echtem Rückgrat!
Wahre Kunst und echtes Denken passen in kein Regelwerk.
Es nimmst mit chirurgischer Präzision die verlogene Pseudocoolness und die Geschmacks-Schablonen eines Forums auseinander. Wer Härte mit Qualität verwechselt und echte Traumata als Kulisse missbraucht, wird eiskalt entlarvt.
Große Klasse, wie der Text für die absolute Freiheit des Denkens und Fühlens eintrittst – ein Text mit echtem Rückgrat!
Wahre Kunst und echtes Denken passen in kein Regelwerk.
Wahre Kunst und echtes Denken passen in kein Regelwerk.
So ist es, EVdR! Die Schablonen sind hemmend, sie verhindern Kunst und sie verhindern Austausch.
Wer Härte mit Qualität verwechselt und echte Traumata als Kulisse missbraucht, wird eiskalt entlarvt.
Für mich, ist alles, was sie ablehnen, Freiheit.
Denken ist für mich ein ungesteuertes Ineinanderfließen von Tönen, Farben, Gerüchen und Bewegungen, die sich immer wieder neu anordnen.
Der Text von katepetel ist Graubraun bis Ocker.
Rhythmisch eintönig, immer wieder dasselbe Bam bambam bam.
Ich empfinde eine starke Zuneigung zu Euren Sätzen.
katepetel ist wohl herausgenommen worden, vom Namen des Popokatepetel-Bergs, nehm ich mal an.
Sorry fürs Lobhudeln ... Loben ist ja eigentlich eine indirekte seelische Körperverletzung, wenn man es sozialpsychologisch genauer betrachtet.
Aber das ist auch ein sprachliches Problem ... Man will seine Freude anderen über etwas, was sie getan haben mitteilen, ohne werten, ohne Zensur, doch das Loben ist ja leider eine Zensur ... das destruktive Relikt einer kontaminierten Umgangssprache.
naja das war jetzt mal nur aus dem Ärmel geschüttelt, bestenfalls so was wie experimentell gedacht.
Jetzt empfinde ich Freiheit, Freude und ein bisschen Frieden.
Für mich, ist alles, was sie ablehnen, Freiheit.
Denken ist für mich ein ungesteuertes Ineinanderfließen von Tönen, Farben, Gerüchen und Bewegungen, die sich immer wieder neu anordnen.
Der Text von katepetel ist Graubraun bis Ocker.
Rhythmisch eintönig, immer wieder dasselbe Bam bambam bam.
Ich empfinde eine starke Zuneigung zu Euren Sätzen.
katepetel ist wohl herausgenommen worden, vom Namen des Popokatepetel-Bergs, nehm ich mal an.
Sorry fürs Lobhudeln ... Loben ist ja eigentlich eine indirekte seelische Körperverletzung, wenn man es sozialpsychologisch genauer betrachtet.
Aber das ist auch ein sprachliches Problem ... Man will seine Freude anderen über etwas, was sie getan haben mitteilen, ohne werten, ohne Zensur, doch das Loben ist ja leider eine Zensur ... das destruktive Relikt einer kontaminierten Umgangssprache.
naja das war jetzt mal nur aus dem Ärmel geschüttelt, bestenfalls so was wie experimentell gedacht.
Jetzt empfinde ich Freiheit, Freude und ein bisschen Frieden.
Obwohl nachdem ich es noch einmal durchlas: ich hab ja gar nicht gelobt.
Hallo. Ja, katepetel stammt aus Popokatepetel, denn katepetel ist popo :)
Schön, dass du Freiheit, Freude und ein bisschen Frieden empfindest. Woran liegt das?
Schön, dass du Freiheit, Freude und ein bisschen Frieden empfindest. Woran liegt das?
Ich denke allein schon durch die Benennung von Dingen, die zuvor noch etwas in der Schwebe waren.
Zudem tuts auch wirklich gut, wenn man nicht allein mit solchen Gedanken ist, die das System, die Konventionen, etc. nicht nur hinterfragt, sondern auch als echte Bedrohung empfindet. Als ein tägliches Abschlachten, tägliches Zerstören von Bereichen in unserer Seele, mit der man eigentlich viel freier aber auch behutsamer umgehen sollte. Gegenseitiger Respekt und Akzeptanz, Toleranz gegenüber Andersdenke ... auch das. Aber die Hartgesottenen fühlen sich schnell bedroht, wenn sich jemand etwas traut oder leistet, das sie mal früher wohl auch gern gemacht hätten, ihnen aber auf brutale Art und Weise verboten wurde, und sie dann innerlich verstummt sind - und dadurch sehr schlimm traumatisiert wurden. Und wehe wenn sie dann jemanden begegnen, der sie an diese Traumatisierung erinnert, indem sie das ausleben können, was ihnen genommen wurde.
adlibitum hat geschrieben:
Am Ende liegt mein Vater in seinem Grab.
adlibitum hat geschrieben:
Auf seinem Grabstein steht mein Name.
Mein Name wird erst auf meinem Gradstein stehen.
adlibitum hat geschrieben:
als er sich im Suff auf die Landstraße gelegt hat, um noch ne Runde zu pennen.
Vermutlich legt man sich einfach da hin, wo man gerade trorkelt.
adlibitum hat geschrieben:
Ich bin totgeboren.
Bis auch wieder zurückgekommen zu KV und präsentiert den Text noch einmal.
Schon wieder falsch abgebogen?
#
Ich lese ihn aber zum ersten Mal.
Schade, daß du nicht ehrlich bist, was Geschlecht und Alter angeht: "2000 geboren", glaube ich nicht, "Mann", auch nicht.
Hallo, der Erzähler des Textes heißt wie sein Vater. Deshalb sieht er seinen eigenen Namen auf dem Grabstein des Vaters. Da er den Vater nie kennengelernt hat, kreiert das eine Identitätsverwirrung.
So ist es
Vermutlich legt man sich einfach da hin, wo man gerade trorkelt.
So ist es
Mit Vor- und Nachname?
Das verstehe ich nicht.
Das verstehe ich nicht.
Ja, genau. Die Mutter hat ihn nach dem Vater benannt.
Den Vornamen meines Vater habe ich als zweiten Vornamen.
Ansonsten würde ich meinen (vollen) Namen auf seinem Grabstein lesen.
Stelle ich mir nicht angenehm vor.
Außerdem gibt es den Grabstein schon viele Jahre nicht mehr.
Da würde ich mich ja noch schlechter fühlen.
Ich glaube, Mütter bedenken oft nicht, welche Auswirkungen es hat, was sie tut.
Ansonsten würde ich meinen (vollen) Namen auf seinem Grabstein lesen.
Stelle ich mir nicht angenehm vor.
Außerdem gibt es den Grabstein schon viele Jahre nicht mehr.
Da würde ich mich ja noch schlechter fühlen.
Ich glaube, Mütter bedenken oft nicht, welche Auswirkungen es hat, was sie tut.
Genau. Das gehört zur Psyche dieses Protagonisten.
Dann wünsche ich ihm, daß er die Schwierigkeiten mindestens so gut überstehen wird, wie ich sie überstanden habe.