Der Troll

Sonett

von  Aber

Ach tausend Träume sind ihm schon verloren

Gegangen weil er stets das Geile will

In wilder Suche nach dem nächsten Thrill

Durchwandert er die virtuellen Foren


Identitäten hat er viele sieben 

Allein im Literatenparadies 

Mitunter freundlich dann so richtig fies 

Spielt Frau in Rente Hallo meine Lieben 


Auf einmal düster pubertätsgeplagt

Beleidigt schroff die Leser pöbelt schreit

Bis ihn die doofen Mods verbannen doch


Minuten später wieder da und fragt sich selbst

Hysterisch in der bösen Einsamkeit 

In seinen Schwabbelbauch ein Riesenloch



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Kommentare zu diesem Text


 LotharAtzert (12.06.26, 16:31)
Siehst Du Aron, das ist es doch: sauber gereimt, spannend erzählt, alle Metaphern stimmig und man verzeiht Dir, was Du Einzelnen angetan hast, - fast alles.

 Aber meinte dazu am 12.06.26 um 16:33:
Ich bin ein kranker Mensch, ein böser Mensch.

Dank Dir.

 Janna (12.06.26, 16:37)
Hast den Panther zu oft gelesen? Mir gefällt es. Auf die beschriebene Art findet man stets Beachtung, ist doch fein für den Troll.

 Aber antwortete darauf am 12.06.26 um 16:45:
Du machst Dich auch nur lustig über mich, liebe Janna.

Ich wäre so gern ein Dichter ....   (;
Antwort geändert am 12.06.2026 um 16:45 Uhr

Antwort geändert am 12.06.2026 um 16:47 Uhr
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