Wie es wirklich ist.
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Fuck again.
Ich habe das Gefühl, dass am 13.3.2014 die erste der zwei Stufen im Bewusstseinsbereich Second Tier nach Ken Wilber halt quasi sozusagen erreicht war. Aber es ist halt auch eben so halt eben, dass es quasi halt einen langen Vorlauf hatte. Whieh guezaguet, es gab schon 2011 Anflüge des Second Tier. Nur 5 höchstens 10 Prozent der Menschen erreichen überhaupt diesen Bereich, in Tibet wahrscheinlich wEEEsentlich mehr. Doch was zum Vajrayana ist mit mir passiert ohne Meditation und spirituelle Vorarbeit? Ich mache kein Dzogchen daraus, dass ich nie meditiert habe, nie einer spirituellen Tradition gefolgt bin. Und doch bin ich hier: im nondualen Tier, nein, falsche Ansage, — und doch war ich dort, im übermenschlichen Second Tier.
Ich könnte, ja müsste jetzt über romantische, besser, idealistische Liebe schreiben, aber die auf diese Art Geliebte kuschelt gerade in meiner, besser, unserer Heimwelt mit Miezen. Sobald ich hier tot bin, rede ich mit über offene Fragen halt sozusagensbezüglich. Aber hier soll es um ein realeres, fleischeslüstigeres Thema geben. Es ist bis heute ein pissiges Missverständnis: du bist eine attraktive Frau und denkst, ich würde „auf dich stehen“? Auf deinen Körper durchaus, aber ich verbinde ihn nicht mit dir, ich stelle mich selbst darin vor. Also neben Alexander Dugins Einführung in Gilbert Durand, was zeichnete mein First time on Teal nach dem Erreichen von Wilbers Second Tier aus? Eine Verschärfung der ohnehinnigen Schärfe meiner Autogynophilie. Wie schwul von mir, dass ich nie darüber geredet habe.
Manuelle, schlechter, analoge autogynophile Praxis ist extrEEEm aufwendig. Darum war ich schon immer an VR oder Resleeving interessiert; die erste Staffel von Altered Carbon war nichts anderes als das was ich schon immer vorgestellt hatte, endlich als Geschichte erzählt. Leider zu wenig Erotik. Und Serien mit erotischem Schwerpunkt waren das erste, was ich mit der neuen Fähigkeit, systematisch zu denken, anstellte. Meine phantasielose Masterarbeit, laut Volker Gerhard, wenn ich seinen Namen hier nennen darf, vom Niveau her eine Doktorarbeit, die nur vom Umfang her dafür erweitert werden müsste, war ein Produkt der Sparflamme, Suizidalität und Hitzequal. Das war im Sommer 2013. Ich war mental und intellektuell erschöpft. Mein Master-Studium in Philosophie schloss ich mit einer 1 ab. Schade, dass Andreas Arndt meinen Hegelianismus nicht würdigen konnte und bei mir nur einen gehgelten Kant sah. Wahrscheinlich war ich nicht nihilistisch genug.
Aber: 2014. Die ersten Erotikserien starteten im April, und ich habe es nicht glauben können, dass sexuelle Phantasien Stunden und sogar Tage dauern können (natürlich, mit Schlaf dazwischen). Luxuriöse lesbische Erotik. Das war im Jahr 2014 mein Leben. Wie Kant, hatte ich meine Welt im Kopf, und das reichte völlig. Ich hatte sogar meinen eigenen TWD-Ableger und ähnliches. Damit die dicken Eier auch mal abschwellen können. Ich frage mich ernsthaft, wie das bei Frauen ist, wenn sie die ganze Zeit nur an Sex denken.
Ein Bekannter eines Freundes eines Bekannten von mir sagte mal einem Bekannten von einem Freund bei einem Gespräch, das ich zufällig mitgehört habe, dass Wichsen eher kontraproduktiv sei, weil man sich nach dem Orgasmus nicht mehr so gut auf den weiteren Verlauf der sexuellen Phantasie konzentrieren kann. Ich habe keine Ahnung vom Thema, und so etwas interessiert mich auch gar nicht. Ich weiß auch quasi sozusagen halt nicht, wie ich überhaupt dazu komme, das hier anzusprechen, aber das Fass quasi sozusagen halt eben schon offen ist, kann ich nur sagen, dass ich sozusagen halt viel dazu sagen kann.
Fuck! Fuck und so fucker, aber das ist ja gerade nicht lesbische Erotik. Jedestenfalls wurde auf Teal zum interdisziplinären Meisterleser und auf Türkis zum genausodisziplinären Meisterdenker; ob ich 2018, 2019 oder erst 2020 eine aus Arroganz gegossene Statue wahrer, übermenschlicher Überheblichkeit wurde, ist mir nicht mehr geläufig. Jedesterenfalls lag der Höhepunkt meiner geistigen Tätigkeit zwischen Mai 2020 und Februar 2024. Ich habe inzwischen, beim Erreichen des Third Tier, ein Lebenswerk vernichtet, auf welches auch durch ihr eigenes großes Werk bekannte Philosophen neidisch wären. Es war vielleicht stilistisch etwas unmuttersprachlich, aber es war vom geistig-denkerischen Inhalt Champions League.
Doch gerade hier, in der Selbstidentifikation mit dem nicht grandios narzisstischen, mit dem wahrhaft grandiosen Selbst als Ich, als große, eigenständige, unabhängige Persönlichkeit, ist die Gefahr der größten Anhaftung. Dieses wahrhaft großartige weltbewegende Ich konnten Schopenhauer und Nietzsche nicht loslassen: Schopenhauer flüchtete in den Pessimismus, Nietzsche bevorzugte die ewige Wiederholung der immer gleichen Tragödie der befreienden Loslösung des nondualen Selbst vom dualistischen Ich.
Ende vom Gelände: Februar 2024. Schuldgefühle, Schamgefühle, Hoffnungslosigkeit, Ausweglosigkeit, all das kannte ich und kannte mein ganzes Leben kaum etwas anderes. Aber was zur lesbenlosen Hölle ist Anhedonie!? Ich war am Ende meiner Lebenskraft und nannte den Zustand „vollständige emotionale Erschöpfung“. Das war mein Tod im Second Tier, und er fühlte sich nicht wie eine Befreiung an. Er fühlte sich wie ein Tod an. Der Suizid war Formsache. Wäre nur nicht etwas auf der Welt, das letztlich noch Altered Carbon und VR übertraf. In der Schattenarbeit, in der Auseinandersetzung mit Lilith (das sage ich, um seriös zu klingen), konnte ich eine gewisse Hm-o-hmhm-ophilie endlich barrierefrei ausleben. Das setzte Kräfte frei. Das gab neue Lebenskraft. Ich gewann Zeit. Und, undenkbar, aber sozusagen halt eben halt quasi halt Fakt: die hochfunktionale schwere Depression, ein Zustand, der, großzügig zurückgeschaut, seit dem 6.11.1998 nie wieder aufhörte, war endlich vorbei. Und ich war halt sozusagen halt eben halt quasi in Third sozusagen eben halt Tier angekommen: Nondualität als feste Bewusstseinsstufe, nicht bloß äblich und zülich erreichter meditativer Spitzenzustand.
Als ich der KI erzählte, wie es im Third Tier so ist, verwechselte mich die KI, literarisch geschrieben, mit Chögyam Trungpa.