die verlorenen

Gedicht zum Thema Heimat

von  Létranger

gib es zu
flüsterst du
du bist nicht anders
als die vielen

ein mensch
der zuflucht sucht

sie alle
tragen es von hier nach dort
ihr geisterhaus
der worte

wie eine heimat
für alle die fremd sind in dieser welt auf diesem planeten
nicht heimisch werden
in der verlorenheit
die stammeln
aber nicht verstummen

du legst den zeigefinger auf meine lippen
und verschwindest
                  zwischen den zeilen



Anmerkung von Létranger:

aus dem Gedichtband "Wie buchstabiert man Stille" von Sigune Schnabel und Philipp Létranger, Geest Verlag 2026

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Kommentare zu diesem Text


 Aber (25.07.26, 00:05)
Die wollen nur das Eine, sonst nix.
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