Immer wenn der Zufall mir ein Thema zuwirft, und ich es schaffe, es zu fangen, den präzis geworfenen Ball der schillernden Oberflächlichen Betrachtung zu entreißen, suche ich das Normalnull des dargestellten Sujets. Ohne kulturelle Verfärbung, geschichtliche Verstrickung oder gar religiöse Interpretation. Naiv, nicht wahr?
Ja, ganz genau, die naive unschuldige Erzählung der ganzen Szene. 🎬
Dachte ich zumindest und ferner dachte ich, das wäre hilfreich, um anderen ein frei von Manipulation entwickeltes Verständnis zu ermöglichen.
Ich vergaß dabei nur völlig, dass jedes Wort, jeder Gedanke, jede Zeile, die ich schreibe, bereits Generationen von manipulierten Aussagen sozusagen im Knochenmark beheimatet hat.
Als ich das verstand, habe aufgehört zu schreiben, 20 Jahre lang, ungefähr.
Was hat mich bewogen, wieder mit dem Schreiben anzufangen?