Unten am Hafen war es heller als in der Stadt. Der Weg zum Noor war ein Weg der dunklen Gedanken, die sich aus der Stadtgeschichte erklären ließen, denn diese Stadt hatte nach dem Zweiten Weltkrieg eine Unmenge von Eigenflüchtlingen aufgenommen, fast mehr noch als ihrer Einwohnerzahl entsprach und mit all den damit verbundenen Verwerfungen. Am Hafen konnte so mancher mehr durchatmen, weil eine Schiffreise in Erwartung stand. So ähnlich wie an einem Bahnhof mit Zügen, welche die weite Welt in Aussicht stellten. Das alte Zollhaus markierte die bröckelnde Altstadtarchitektur und musste jedesmal betreten werden, wenn Bürger Pakete oder Päckchen aus dem Ausland bekamen.
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