Weltrettung
Parodie
von Juli
Anmerkung von Juli:
neue Version:
Ach Welt,
Durch vielerlei Rettungsversuche wurde sie schon arg ramponiert.
Dagegen sträubt sich sich mit allen 4 Füßen.
Und das will sie nun mal nicht,
Sie müsste vor sich selbst gerettet werden.
Warum die Welt nicht gerettet werden kann?
Sie müsste vor sich selbst gerettet werden.
Und das will sie nun mal nicht,
Dagegen sträubt sich sich mit allen 4 Füßen.
Durch vielerlei Rettungsversuche wurde sie schon arg ramponiert.
Kommentare zu diesem Text
Ökoterroristin!
... aber so was von, habe schon wieder paar seedbomben gebastelt
Wenn man die Welt als Kugel/Planeten sieht, dann müsste sie den menschlichen Parasiten abwerfen. Und das wird sie, schneller
als er es sich vorstellen kann. Sie hat es sogar geschafft die Dinosaurier zu tilgen. Sie wird sich schon mit Pest und Cholera
zu helfen wissen. Alles eine Sache der Zeit. Der Mensch ist kleiner
als er es sich in seinem Größenwahn zugestehen möchte.
LG Irene
als er es sich vorstellen kann. Sie hat es sogar geschafft die Dinosaurier zu tilgen. Sie wird sich schon mit Pest und Cholera
zu helfen wissen. Alles eine Sache der Zeit. Der Mensch ist kleiner
als er es sich in seinem Größenwahn zugestehen möchte.
LG Irene
Die Dinosaurier wurden von einem Asteroiden gekillt. Die Erde schaffte das nicht alleine.
Und wenn der Mensch mal ausgestorben ist, werden seine giftigen Hinterlassenschaften nicht verschwunden sein.
Und wenn der Mensch mal ausgestorben ist, werden seine giftigen Hinterlassenschaften nicht verschwunden sein.
Da wird schnell klar, warum der Reinkarnationsgedanke so eifrig verdrängt wird. Sonst entstünde am End noch die Frage: wer von uns 4 war denn damals der T-Rex, wer der Quetzalcoatl usw.
LG
Archaeopterix Aetznatronis
LG
Archaeopterix Aetznatronis
Beim 8en isses klar: Der war hundertpro ein T-Rex!
Das könnte ich nur meditativ beantworten. Bin grad nicht in der Stimmung meditativ zu sein.
Antwort geändert am 28.09.2026 um 11:02 Uhr
Sie (die Welt) müsste nicht nur „vor sich selbst gerettet werden“, sondern auch ´mit sich selbst´, denn viele Menschen wollen so ein Retter sein, wirtschaftlich und politisch usw., das kostet wiederum und zwackt der Welt einen neuen, vielleicht bisher noch verschonten, Anteil ab.
Jeder Schachzug zur Rettung der Welt, hinterlässt einen Freiraum und beansprucht einen neuen Raum. Die Welt rettet sich indem das Spiel zu ende geht und ihr konträres Brett wieder mit aufpoliert, wenn all die Füße und Mauern, Bauern und Könige nicht mehr sind.
Jeder Schachzug zur Rettung der Welt, hinterlässt einen Freiraum und beansprucht einen neuen Raum. Die Welt rettet sich indem das Spiel zu ende geht und ihr konträres Brett wieder mit aufpoliert, wenn all die Füße und Mauern, Bauern und Könige nicht mehr sind.
das kostet wiederum und zwackt der Welt einen neuen, vielleicht bisher noch verschonten, Anteil ab
genau so ist das, und der abgezwackte Teil ist größer als der dadurch gewonnene Freiraum.
Ah die alte Gnutterrettung
Gnutterrettung?
Weißt du mehr darüber?
Weißt du mehr darüber?
Ja. Du mußt es rückwärts lesen
Guter Tipp, für den Text
Merci
Merci
Hallo Juli,
ich lese in deiner Parodie eher die Bereitschaft, sich in den Untergang zu schicken als ihm zu widerstehen.
Denkst du, dass eine Parodie des Fatalismus zur Umkehr beitragen kann?
LG
Ekki
ich lese in deiner Parodie eher die Bereitschaft, sich in den Untergang zu schicken als ihm zu widerstehen.
Denkst du, dass eine Parodie des Fatalismus zur Umkehr beitragen kann?
LG
Ekki
Der Untergang kommt irgendwann. Wann genau, das ist doch noch gar nicht ausgemacht.
Welche Umkehr, wohin zurück soll es gehen?
Gibt es überhaupt ein zurück?
Werden die Umkehrversuche den Schaden vergrößern?
Wer kann diese Fragen beantworten?
Welche Umkehr, wohin zurück soll es gehen?
Gibt es überhaupt ein zurück?
Werden die Umkehrversuche den Schaden vergrößern?
Wer kann diese Fragen beantworten?
Ja, diese Fragen musst du dir stellen, wenn du die Weltrettung verneinst
Meine fragen sind ja aus deiner entstanden,
was meinst du denn mit Umkehr?
was meinst du denn mit Umkehr?
Umkehr aus meiner Sicht wäre der Verzicht auf Machtsteigerung und Lustgewinn, obwohl ich diesbezüglich sehr skeptsich bin.
Wenn das der einzelne macht, kann es wenigstens der Welt nicht schaden. Er soll es aber nur machen, wenn er ganz sicher ist, dass er es später irgendwann nicht bereuen wird. Denn, wenn er es bereut, wird er sich anschließend an der Welt rächen wollen, und das bekäme ihr auch wieder schlecht.
Er soll es aber nur machen, wenn er ganz sicher ist, dass er es später irgendwann nicht bereuen wird. Denn, wenn er es bereut, wird er sich anschließend an der Welt rächen wollen, und das bekäme ihr auch wieder schlecht.
Es ist mir so sicher wie das Amen in der Kirche, dass der Mensch alles was er tut, in irgend einer Form bereut und bereuen wird. Wenn er es nicht selbst ist, wird es sein Nächster für sein.
Allgemein ist das wohl oft so. Meine Antwort bezieht sich aber speziell auf Ekkis Kommentar.
Antwort geändert am 28.09.2026 um 15:52 Uhr
Prinzipiell hast du recht. Aber um entscheidungsfähig zu sein, müssen wir spätere Reue in Kauf nehmen.
Hmm, die spätere Reue führt wahrscheinlich erst zu einer (Neu)Entscheidung.
Antwort geändert am 29.09.2026 um 10:52 Uhr
Die Welt retten? Lustiger Gedanke, von was genau ist die Rede?
Also nach 50 Jahren Gespräche zu diesem Thema konnte ich beobachten, wie sich diese Vorstellung von der pubertären Larve eines Traum vom Weltfrieden zur gefräßigen Raupe der Besserwisserei in eine Motte der Ironie verwandelte, die das Verhalten von Elstern kopiert und alles stielt was glänzt. Ich glaube, dieses seltsame Tier sollte sich mal um sich selber kümmern. Was den Planeten angeht, erinnert sich jemand daran wie schnell alles besser wurde, Luft, Wasser, natürliche Kreisläufe, als die Menschen zu Hause bleiben mussten.
Also nach 50 Jahren Gespräche zu diesem Thema konnte ich beobachten, wie sich diese Vorstellung von der pubertären Larve eines Traum vom Weltfrieden zur gefräßigen Raupe der Besserwisserei in eine Motte der Ironie verwandelte, die das Verhalten von Elstern kopiert und alles stielt was glänzt. Ich glaube, dieses seltsame Tier sollte sich mal um sich selber kümmern. Was den Planeten angeht, erinnert sich jemand daran wie schnell alles besser wurde, Luft, Wasser, natürliche Kreisläufe, als die Menschen zu Hause bleiben mussten.
Kommentar geändert am 28.09.2026 um 15:53 Uhr
Kommentar geändert am 28.09.2026 um 15:54 Uhr
wie schnell alles besser wurde, Luft, Wasser, natürliche Kreisläufe, als die Menschen zu Hause bleiben mussten.
Das ist zufällig vielen zuhause gebliebenen nicht so gut bekommen. Sie wurden wg. der Beengung abwechselnd aggressiv und depressiv.
Naja, Zufall war das wohl keiner
... ein Schelm, der böses denkt
Hallo Juli
Genau genommen ist Mensch nicht mit Welt gleichzusetzen. So oder so, das Sträuben mit allen vier Füßen kommt dem eigentlichen Problem sehr nahe.
LG Tula
Genau genommen ist Mensch nicht mit Welt gleichzusetzen. So oder so, das Sträuben mit allen vier Füßen kommt dem eigentlichen Problem sehr nahe.
LG Tula
Natürlich hast du recht, Mensch und Welt sind nicht dasselbe.
Ich vermenschlichte die Welt ein bisschen, anknüpfend an die beliebte Floskel "du rettest die Welt heute auch nicht mehr".
Ich vermenschlichte die Welt ein bisschen, anknüpfend an die beliebte Floskel "du rettest die Welt heute auch nicht mehr".