Gestorben?
Betrachtung
von Aron Manfeld
Kommentare zu diesem Text
Bemühter Friedhofskitsch. Der Heine hat sich gerade im Grab herumgedreht.
Immerhin habe ich ihn zum Leben erweckt, mein Lieber.
klausKuckuck hat geschrieben:
Heine hat sich gerade im Grab herumgedreht.
Stell Dein Licht nicht unter den Scheffel, Verlo, ich mag Deine ehrliche Art, und bestimmt nicht nur ich.
Danke, Aron.
Schöne Vorstellung, Besuch zu bekommen (und ihn wahrzunehmen).
Wohl der Grund für Urreligionen: Was ist, wenn ich tot bin? Wo bin ich? Wo sind die anderen?
Wohl der Grund für Urreligionen: Was ist, wenn ich tot bin? Wo bin ich? Wo sind die anderen?
Wenn der Abschied naht und wir ihn bewusst erleben, schreien wir alle nach Gott ...
Manche sagen vielleicht auch: Danke.
Ja, aber der Bezug bleibt bestehen.
Gott ist mir zu sehr mit dem Christentum verbunden.
Diesem Gott wird mein Danke keinesfalls gelten.
Diesem Gott wird mein Danke keinesfalls gelten.
Alle Religionen drehen sich um die Sinnfrage, das Christentum verspricht ewiges Leben.
Aron, für mich ist das Christentum eine nachgeborene Religion, die mit dem Schwert durchgesetzt wurde.
Vergleichbar mit der Demokratie, deren höchsten Gut Krieg und Völkermord sind.
Aron, erinnere, wie unseren Vorfahren gelebt haben.
Vergleichbar mit der Demokratie, deren höchsten Gut Krieg und Völkermord sind.
Aron, erinnere, wie unseren Vorfahren gelebt haben.
Odin statt Jesus?
Warum nicht die Sonne?
Am Anfang wird es die Sonne gewesen sein.
Am Anfang wird es die Sonne gewesen sein.
Und wenn beim Abschied schlechtes Wetter ist?
Die Sonne ist trotzdem da.
Jesus auch.
Aron, Jesus ist eine Kunst-Figur und basiert auf ähnliche Vorgänger.
Der Ursprung ist die Sonne und ihre Wendepunkte sowie Tag-und-Nacht-Gleiche.
Der Ursprung ist die Sonne und ihre Wendepunkte sowie Tag-und-Nacht-Gleiche.
Antwort geändert am 07.10.2026 um 20:21 Uhr
Bist Du Gott um diese Feststellung treffen zu können?
Dazu muß ich nicht Gott sein.
Genau das ist der philosophische Teufelskreis.
Nicht für mich, Aron.
Aber das sollte dich nicht hindern, an Jesus, Marie und Gott zu glauben.
Für mich ist das nicht einmal eine philosophische Frage.
Das Christentum ist nicht unabhängig von vorherigen Religionen entstanden, sondern hat auf sie aufgebaut, um die Akzeptanz der neuen Religion zu erhöhen.
Da, wo es nicht freiwillig geschehen ist, hat man das Schwert benutzt.
Aber das sollte dich nicht hindern, an Jesus, Marie und Gott zu glauben.
Für mich ist das nicht einmal eine philosophische Frage.
Das Christentum ist nicht unabhängig von vorherigen Religionen entstanden, sondern hat auf sie aufgebaut, um die Akzeptanz der neuen Religion zu erhöhen.
Da, wo es nicht freiwillig geschehen ist, hat man das Schwert benutzt.
Aron, fragt dich mal, warum laut Bibel die Erde flach ist.
Wenn die Bibel von Gott inspiriert wurde, dann sollte er doch sehen, daß keine Scheibe ist, oder?
Wenn die Bibel von Gott inspiriert wurde, dann sollte er doch sehen, daß keine Scheibe ist, oder?
Hätte Gott geschrieben, die Erde sei eine Kugel im Unendlichen, wäre Er verlacht worden.
Er wartet auf unsere Weiterentwicklung.
Er wartet auf unsere Weiterentwicklung.
Ich weiß, was du meinst, Aron.
Meine Mutter hätte mir gern die Wahrheit gesagt, aber ich war nie reif genug dafür.
Meine Mutter hätte mir gern die Wahrheit gesagt, aber ich war nie reif genug dafür.
Antwort geändert am 08.10.2026 um 05:31 Uhr
Mittlerweile bist Du klug genug dafür.
Meine Mutter aber ist tot.
Aron, tatsächlich war meine Mutter nicht bereit für die Wahrheit.
Nur wenn die Beweise erdrückend sind, hat sie ihre "ehrliche" Variante korrigiert.
Nur wenn die Beweise erdrückend sind, hat sie ihre "ehrliche" Variante korrigiert.
Deine Mutter meinte wohl eher Demut, da sie spürte, dass Du ein Rebell bist.
Mein lieber Aron, ich wette, wenn du Sex mit deiner Mutter hättest haben müssen, wärst du auch ein Rebell geworden.
"Lasst die Toten ihre Toten begraben!" ist doch ein Jesuswort.
@ Aron
Entweder sie sind tot, oder sie jammern, dann sind sie es nicht.
Das ist nix, Aron. Diese Thematik kann man besser machen.
Träumen im Grab, Jammern im Grab. Selbstmitleid der Lebendigen
LG Irene
Entweder sie sind tot, oder sie jammern, dann sind sie es nicht.
Das ist nix, Aron. Diese Thematik kann man besser machen.
Träumen im Grab, Jammern im Grab. Selbstmitleid der Lebendigen
LG Irene
Gina, das Zitat ist sehr bekannt, doch musste ich auch erstmal die KI bemühen, um es etwas zu verstehen.
Jesus wendet sich an einen Anhänger, der seinen Vater begraben will und dadurch keine Zeit für Jesus hat. Dadurch zieht er sich den Zorn des Gottessohnes zu.
Schwere Kost.
Irene, siehe meine Empfehlung unter Deinem Gedicht. Ich mag ehrliche Kommentare.
Jesus wendet sich an einen Anhänger, der seinen Vater begraben will und dadurch keine Zeit für Jesus hat. Dadurch zieht er sich den Zorn des Gottessohnes zu.
Schwere Kost.
Irene, siehe meine Empfehlung unter Deinem Gedicht. Ich mag ehrliche Kommentare.
Moin Aron,
ob du nun schon gestorben bist oder noch nie gelebt hast, möchte ich lieber nicht entscheiden.
Aber dass du ausgerechnet im Grab noch auf Besuch hoffst, gefällt mir.
Schaurige Grüße
Saira
ob du nun schon gestorben bist oder noch nie gelebt hast, möchte ich lieber nicht entscheiden.
Schaurige Grüße
Saira
So mancher erhält erst am Grab Besuch, Saira, und das ist richtig gruselig. Genießen wir das Leben!
Hallo Aron,
dein Gedicht ist ein Produkt der Fantasie und das muss nicht immer logisch sein.
Auch irrationale Texte regen Denken an.
Besuchsfreudige Grüße
Ekki
dein Gedicht ist ein Produkt der Fantasie und das muss nicht immer logisch sein.
Auch irrationale Texte regen Denken an.
Besuchsfreudige Grüße
Ekki
Danke für den Besuch, mein Lieber.
Hallöchen, Aron, für mich liegt die ganz besondere Stärke dieses Gedichts wieder in seiner sinnlichen Essenz. Zunächst ist da die tiefe Totenstille, am Ende aber die Berührung des "7. Sinnes", von dem wir im realen Leben ja oftmals sprechen! LG - Vaga
Du triffst immer den Nagel auf den Kopf, liebe Vaga. Du hast ein starkes Feeling für Lyrik.