anapher

Sonett

von  rochusthal

kein baum verwuchs mit alten mauern

kein schöner land das ganz verfiel

kein gleichgewicht blieb stets stabil

kein lachen störte selbstbedauern


dein schatten schien dich zu belauern

dein traum dass dir zuviel zufiel

dein leben sagstu war kein spiel

dein zaudern liess dich weitertrauern


ein patt glaubstu wär schon zuviel

ein mal im jahr willstu erschauern

ein bisschen wenig lebensziel


mein soll sei maximalgewinn

mein glaube sinn und widersinn

mein suchen aber neubeginn 


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