in einer bruchstückhaften alten welt
lebst du als splitter in dem blinden auge
und trübst den blick mit stinkend müder lauge
im üblen steinbruch der dir nicht gefällt
der neid wirft seine überlangen schatten
wo angst als wütender diktator brüllt
die herzen sind mit unrat überfüllt
darüber weinen schmutzverliebte ratten
da stehst du kopf an kopf mit dem verderben
der letzte spaten fällt dir aus der hand
du gräbst dir noch kein loch und willst nicht sterben
zum schluss bleibt dir nur wühlen in den scherben
es ruft dein überforderter verstand:
du sollst die welt verändern und beerben