D. H. Lawrence in Waldbröl

Gedicht

von  Quoth


Vor nun über 100 Jahren
hast du hier Station gemacht,
sahst Ochsengespanne fahren,
hast durchschrieben die Regennacht.

 

Bei freundlichen, einfachen Leuten,
ähnlich denen in Derbyshire,
lauschtest du dem Sonntagsläuten
und hattest das feeling: „Here,

 

here, where I am, is the Mitte
of whole and damned Welt.
Absent Frieda, give me your Titte,
unlock your golden belt!

 

Let us sing under the beautiful tree
,Kein schöner Land zu dieser Zeit!‘
Let us forget, what me and thee
did so much Herzeleid!“

 

Er putzt die Lampe am Dochte,
und ihm, der ins Feuer Öl
wie kein andrer zu giessen vermochte,
send ich einen Gruss nach Waldbröl.




Anmerkung von Quoth:

Er schrieb in Waldbröl an dem Roman "Mütter und Söhne"

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Kommentare zu diesem Text


 Aron Manfeld (09.10.26, 18:03)
In den alten Literaturlexika wird er als Tabubrecher hochgejubelt,  naja.

 Quoth meinte dazu am 09.10.26 um 19:42:
Es lohnt sich, ihn zu lesen.

 harzgebirgler (09.10.26, 18:55)
"1912 besuchte der damals noch wenig bekannte englische Romancier D. H. Lawrence die in Waldbröl lebende Cousine Hannah Krenkow. Neben zahlreichen Briefen an seine Geliebte Frieda von Richthofen verfasste Lawrence in Waldbröl Teile des Romans „Sons and Lovers“ („Söhne und Liebhaber“), der im Jahr darauf erschien und den Weltruhm des Autors begründete."

https://de.wikipedia.org/wiki/Waldbröl
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