Meist um die Ecke.
Und das Bier kostete so wenig, daß man mehrere trinken konnte.
In der DDR hat man für 20 Mark in der Kneipe um die Ecke bekommen:
– Schnitzel mit Spiegel und Röstkartoffeln und Beilage (Fleischerei zwei Häuser weiter, Lebensmittel gegenüber),
– eine Schachtel Zigaretten (20 Stück),
– so viele Bier, daß man fröhlich nach Hause gegangen ist,
– und die Bedienung zufrieden mit dem Trinkgeld war.
Als Arbeiter hatte ich über 1.000 Mark Lohn netto im Monat, habe 35 Mark für Miete bezahlt, 10 Mark für Strom, hin und wieder Kohlen zum Heizen gekauft; Telefon hatte ich nicht, Internet gab es nicht.
Eine (neue) elektrische Schreibmaschine hatte ich.
Das große Bücherregal im Balkonzimmer habe ich selbst gebaut.
Auch meinen großen Schreibtisch. Und die Schiebetüren, teilweise mit Verglasung.