Ganz dein

Lied

von  Nanna

Ganz dein

Sei tapfer, übersteig den Rand
ins Innenland!
Dort draußen fließt die Lebenszeit
im Sande breit,
solange du dein Selbst verhüllst
und nie den Durst des Herzens stillst.
Macht Neid den Mut auch lächerlich,
sei stark. Für dich.

Du warst den Lärm der Welt gewöhnt,
der tönt und höhnt,
hast Falschen deine Kraft geschenkt
wie ferngelenkt.
Du tatest es für Brot und Hemd.
Die eigne Mitte war dir fremd.
Du hast dich selber ausgelacht,
klein vor der Macht.

Du denkst, dein Innenland sei leer?
Es fällt dir schwer,
der eignen Sehnsucht zu vertraun
und hinzuschaun?
Es wird ein Tor weit offenstehn,
durch das vergessne Träume wehn.
Und jeder einzelne, ganz dein,
tritt in dich ein.


Hinweis: Du kannst diesen Text leider nicht kommentieren, da der Verfasser keine Kommentare von nicht angemeldeten Nutzern erlaubt.

Zur Zeit online: