Juli über Paris

Gedicht

von  HansBeislschmidt

Juli über Paris  


Sie dachten ihnen gehört die Welt,
sie suhltem im Fett und Gedärm,
bezahlten mit dreckigem Geld
und protzten im Charity Lärm.

Mit Pillen, Drohnen und Waffen,
so rafften sie ihre Tantiemen.
Im Licht von Reporteraffen,
die Gambler von Geben und Nehmen.

Sogar in düsteren Zeiten
trägt ein ausgebeutetes Joch,
als könnte die Ohnmacht  bestreiten
das Unrecht im finsteren Loch.

Doch wer glaubt noch an den Komfort?
Auch der Juli über Paris
rief laut "la noblesse est mort".
Schampus nur noch im Bunkerverließ.
.
Beislschmidt 26

geschrieben eine Woche vor den Krawallen



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Kommentare zu diesem Text


 Wastl (22.10.26, 10:58)
Willkommen lieber Hans! Freut mich sehr, dass Du wieder da bist!

Nun, was die Berichterstattung der Medien, auch der alternativen, bin ich hin- und hergerissen. Die einen – und dazu gehören relativ glaubhafte Quellen – behaupten, dass die sogenannten Verwüstungen in Paris übertrieben dargestellt werden, dass die Attacken also nur in wenigen Bereichen stattfinden und die meisten Pariser nichts davon mitbekommen. Dafür müsste man jemanden in Paris kennen, der einem das bestätigt. Aber wie schon erwähnt, bin ich hin- und hergerissen – es kann ja auch ganz anders sein.

Liebe Grüße

Wastl
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