KLICKS UND CLIQUEN

Synthesen + Analysen in der Matrix


Eine Kolumne von  Bergmann

Freitag, 18. Juni 2021, 21:13
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Bonn, Kaiserplatz

769. Kolumne

Ich hob das Espressotässchen, um den letzten Schluck zu nehmen, da sah ich über der Tasse oben auf dem Balkon des Eckhauses über dem Bücherkarren den leibhaftigen Luigi Pirandello, und unsere Augen begegneten sich. Er lächelte. Dann rief er mir zu: „Signore, verschlucken Sie sich nicht!“ Da musste ich lachen – und verschluckte mich. Und hörte gerade noch, wie er rief: „Signore ... ahimè! ... Ich sehe Sie ja gar nicht mehr ... was ist passiert?“ Und mein letzter Gedanke war: Wenn sich das Nichts verschluckt, bin ich dann wieder da?

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Kommentare zu diesem Kolumnenbeitrag


 Vaga (20.06.21)
Über die mögliche Auslegbarkeit von Satzaussagen.

"Wenn ich einen Text von dir gelesen habe, komme ich mir am Ende manchmal so dumm vor" - sagt Schlange.

"Das liegt vermutlich daran, dass du es bist" - sage ich.

"Willst du mir damit sagen, dass ich ich bin oder dass ich dumm bin?" - fragt Schlange.

"Diese Frage" - sage ich - "kannst du dir selbst beantworten, wenn du weißt, was ich meine."

 Bergmann meinte dazu am 21.06.21:
Ein Scherzo, Nicht mehr und nicht weniger.

 Teichhüpfer (21.06.21)
Bei geistig behinderten wie KlausKuckuck ...

 Bergmann antwortete darauf am 21.06.21:
???

 Teichhüpfer schrieb daraufhin am 21.06.21:
Ich meine, ich ich kenne den Mann, selbst bei Harzgebirgler kann das im Unfeld liegen.
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