Weltsch(m)erz

Text

von  Mootz

Ja die Bäume heutzutage
wachsen so schnell
wie wir sie fällen
und uns're Mastschweine
quieken ganz vergnügt
in ihren Ställen!

Ach wie die Erde
unsere Gifte
in Windeseile absorbiert,
wie sie unser edles Dasein
in aller Demut
akzeptiert!

Ihre Flüsse
sind begradigt,
ihre Kinder sind dressiert
und alle die, die wir (nicht) brauchen
werden langsam
ausradiert.

Die Natur
liegt uns zu Füßen,
stehts zu Diensten unserer Gier.
Es ist genug da für uns alle -
solang das Ich
bestimmt das Wir.

Oh welcher Gleichmut
in den Herzen derer,
die all das nicht spüren,
die noch immer
die Ausbeutung des Planeten
zelebrieren!

.
.
.

Wärs nicht zum Weinen,
wärs zum Lachen
für all die, die sich erbarmen,
Die entgegen dem (Ge)Wissen
dieses Leben noch umarmen.

Oh welche Narben
diese Taten in den Seelen hinterlassen,
derer, die mit ihrem Herzen
diese schöne Welt umfassen...

Kommentare zu diesem Text

Teichhüpfer (56)
(07.04.14)
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