DAYDREAMS 20.09.03

Ode zum Thema Liebe, vergangene

von  Gehirnmaschine

Nackte Haut unter keuschem Stoff
weckt im rechten Licht seine Gelüste.

Holde Gedanken leiten ihn zu seiner
wilden Lust, die in ihm schlummert.

Sie entzündet die Fackel seiner Begierde
mit ihrer Aura der Sinnlichkeit.

Sie lässt das Feuer immer heißer werden
und entflammt seine Sinne völlig.

Sie zieht ihn in den Harem des Lasters,
ihn von allen Zwängen zu befreien.

Stunden frisst er wie ein hungriges Mastvieh,
an den Trögen der variablen Erotika.

Er überisst sich fast, kollabiert vor Erregung,
ein Eber und Galant zugleich.

Irgendwann erkaltet diese heisse Lava,
die Lust schwindet wie ein Traum vom Orte.

Frisch erstarkt erwacht er am nächsten Morgen;
sucht die Möglichkeit einer Reproduktion.

Der Platz neben ihm ist aber leer und zerwühlt;
die Erinnerung ist ewig und nicht klonbar.

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