Aus der Vogelperspektive

Gedicht

von  Fridolin

Der Krieg wird von den Großen gemacht.

Die Kleinen werden gefüttert,

damit sie den Kopf hinhalten.

Die Angst der Großen um ihr Eigentum

bestimmt den Lauf der Dinge.

Die vielen Kleinen sind der Schutzwall

für die wenigen Großen.


Die Großen haben keine Ahnung

vom Glück der Kleinen.

Sie haben große Angst;

die Kleinen haben nur wenig zu verlieren.

Das Leben halt,

aber was ist das schon ...



Anmerkung von Fridolin:

Geschrieben unter dem Eindruck von "1942 – Geschichten vom Krieg", das heute bei ARTE lief. Vielen Dank dafür an den Sender.

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Kommentare zu diesem Text


 AchterZwerg (01.03.23, 07:38)
Kann ich als Achter gut nachempfinden ... 8-)

 lugarex (01.03.23, 12:21)

Das Leben halt,
aber was ist das schon ...



Super, bravo und  Gruss Luga

 niemand (01.03.23, 16:19)
Die letzten beiden Zeilen hauen echt rein. Dehalb hasse ich so Kommentare
in welchen klugscheisserisch behauptet wird, dass Menschen lieber ihr Leben lassen würden, als in sogenannter Unfreiheit zu leben. Die lassen ihr Leben nicht freiwillig, denn das reden ihnen nämlich die "Großen" ein und zwar aus Gründen der Angst dieser Großen um ihren Besitz. Könnte man heuer auch
die Angst der Oligarchen nennen. LG niemand
Schimmel (60)
(01.03.23, 19:36)
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Manu (87)
(01.03.23, 23:54)
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