Rauch und Schein

Gedicht zum Thema Innenwelt

von  KriegerinDerTräume

Eine Pause vom Leben
Wünsche ich mir eben
Die Hektik wie ein starker Regen
Es fällt mir schwer mich zu bewegen

Die Worte, die sich im Inneren regen
sind wie federleichtes Segen
Sie singen, hüpfen hoch empor
Nur die Farben sind, die ich verlor

Im Schein der Zeit leuchten sie nimmer
Du hast nicht den blassen Schimmer
Wo die Melodie blieb verschollen
Als hätte jemand sie gestohlen

Ich klage still um diesen Raub
Die Schwingen ruhen nun im Staub
Bleischwer fühlt sich mein Herz
So mancher kennt diesen Schmerz

Das Leid, das mich in der Finsternis umgibt
Von Schatten ist mein Dasein durchsiebt
Fern von der Freude im späten Stund´
Fest verschlossen, bleibt meiner Mund

Nur die Feder über Seiten gleitet
Und Worte in die Richtung leitet
Geführt von tristen Gedanken
Gefühle schlingen sich wie Ranken

Gedanken, die sich nicht mehr zanken
Greifen nach mir mit schweren Pranken
Aus dem Dickicht. Das sich verdichtet
Und Trübsal, das sich nicht mehr lichtet.

Die Welt ist nur Rauch und Schein
Ich bleibe stets mit mir allein
Vor mir nur das volle Blatt Papier
Aus dem ich Worte ausradier´

An Worte reich, an Taten kläglich
Ein Ringen mit dem Leben täglich
Ein Flimmer leuchtet in der Schwärze auf
Die Zeit nimmt stetig seinen Lauf



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