Eine Pause vom Leben Wünsche ich mir eben Die Hektik wie ein starker Regen Es fällt mir schwer mich zu bewegen
Die Worte, die sich im Inneren regen sind wie federleichtes Segen Sie singen, hüpfen hoch empor Nur die Farben sind, die ich verlor
Im Schein der Zeit leuchten sie nimmer Du hast nicht den blassen Schimmer Wo die Melodie blieb verschollen Als hätte jemand sie gestohlen
Ich klage still um diesen Raub Die Schwingen ruhen nun im Staub Bleischwer fühlt sich mein Herz So mancher kennt diesen Schmerz
Das Leid, das mich in der Finsternis umgibt Von Schatten ist mein Dasein durchsiebt Fern von der Freude im späten Stund´ Fest verschlossen, bleibt meiner Mund
Nur die Feder über Seiten gleitet Und Worte in die Richtung leitet Geführt von tristen Gedanken Gefühle schlingen sich wie Ranken
Gedanken, die sich nicht mehr zanken Greifen nach mir mit schweren Pranken Aus dem Dickicht. Das sich verdichtet Und Trübsal, das sich nicht mehr lichtet.
Die Welt ist nur Rauch und Schein Ich bleibe stets mit mir allein Vor mir nur das volle Blatt Papier Aus dem ich Worte ausradier´
An Worte reich, an Taten kläglich Ein Ringen mit dem Leben täglich Ein Flimmer leuchtet in der Schwärze auf Die Zeit nimmt stetig seinen Lauf
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