Worte kleben

Gedicht zum Thema Worte

von  KriegerinDerTräume

Du lebst in deiner eigenen Realität

Dich stört die simplen Banalität

Die Worte ziehen an dir vorbei

Und formen nur trivialen Brei.


Geboren unter deinem Stift

Lacht die elendige Schrift

Zynisch bleibt der kleine Wicht

Und blinzelt boshaft aus dem Dickicht


Tag ein, Tag aus jagen Gedanken

dem Sinn nach und schwanken

Am Firmament erlöscht das Licht

Der Mondstrahl sich im Fenster bricht


Kein Flug, nur Rast auf Erdenreich

Umarmt vom Schein der Sternenteich

Lauschst du die sanften Klavierlieder

In der Nase Duft vom welken Flieder


Kein Lied vermag dich zu beleben

Nicht groß ist dein Bestreben

Zerbrochene Worte willst kleben

Damit sie wieder Sinn ergeben





Anmerkung von KriegerinDerTräume:

*sich unkreativ fühlen*

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Kommentare zu diesem Text


 Saira (20.01.26, 13:59)
Ein Gedicht über das Ringen mit Sprache, das selbst nicht aufgibt. Auch wenn die Worte „zerbrochen“ sind, hast du ihnen hier eine Form gegeben.

Sehr schön!

LG
Saira

 KriegerinDerTräume meinte dazu am 20.01.26 um 14:11:
Lieben Dank Saira. Übung macht den Meister. :)

LG A.
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