Du lebst in deiner eigenen Realität
Dich stört die simplen Banalität
Die Worte ziehen an dir vorbei
Und formen nur trivialen Brei.
Geboren unter deinem Stift
Lacht die elendige Schrift
Zynisch bleibt der kleine Wicht
Und blinzelt boshaft aus dem Dickicht
Tag ein, Tag aus jagen Gedanken
dem Sinn nach und schwanken
Am Firmament erlöscht das Licht
Der Mondstrahl sich im Fenster bricht
Kein Flug, nur Rast auf Erdenreich
Umarmt vom Schein der Sternenteich
Lauschst du die sanften Klavierlieder
In der Nase Duft vom welken Flieder
Kein Lied vermag dich zu beleben
Nicht groß ist dein Bestreben
Zerbrochene Worte willst kleben
Damit sie wieder Sinn ergeben