In Wäldern

Gedicht

von  Epiklord

wo das Licht sanft durch
die Blätter tanzt,
wo kein Kriegshorn dröhnt,
wo die Seele atmet
und die Angst verfliegt.

Hier, wo der Regenbogen
über die Gipfel zieht,
werde ich bauen –
auf den Trümmern von Hassgesang
jeden Tag eine Blume pflanzen.

Wie viel Stärke erfordert
keine Furcht vor dem Schatten,
der sich über Länder wirft;
lass uns gemeinsam weben
Fäden der Hoffnung,
die durch unsere Herzen laufen.
Und die Macht, die wir finden,
ist nicht aus Stahl, sondern aus Licht.


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Kommentare zu diesem Text


 franky (27.02.26, 08:39)
Hi Entwickler, 

"lass uns gemeinsam weben
Fäden der Hoffnung,
die durch unsere Herzen laufen."


Schön formuliert, in treffenden Bildern.    

Grüße von Franky 

 niemand (27.02.26, 09:10)
@ Epiklord
Ein wunderbares Gedicht, das auf jeden Schnörkel, jeden nicht selten verwendeten Krampf verzichtet und dadurch mehr aussagt als eines mit Mühe und Not zusammengezimmertes. Mit lieben Grüßen, niemand
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