IN DER GELLERTKIRCHE

Sonett

von  ginTon

Worte zur Kunst: Zeitgenössisch
IN DER GELLERTKIRCHE  (Blankosonett)

mein Glaube reicht von hier bis an die Decke
den ganzen Tag Gedanken nachzugehen
die zwischen Kirchenschiff und Weite pendeln
Landnahme auf dem »Lechfeld« zu formieren

das uns den Weg in unsre Zukunft einte
wo wir als Stimme eine Einheit sind
die von dem Szekerland zur Diaspora reichte
und Migration ganz neue Wege ging

so teilen wir im Herzen gleiche Werte
Achtwin als Gründungsgut Bistum Csanád
Geschichte überall im Land zu finden

die auch dem „Gott der Ahnen“ weiter folgt
und ihn - Sankt Gellert - in die Donau stürzte:
wer Wunder hofft, der Stärke seinen Glauben…



Anmerkung von ginTon:

*Text zum Bild:  ginTon IN DER GELLERTKIRCHE unveröffentlicht

»wer Wunder hofft, der Stärke seinen Glauben« Zitat aus Faust - Der Tragödie zweiter Teil von Johann Wolfgang von Goethe, siehe:  hier. Des Weiteren bezieht sich der Text auf die Geschichte des heiligen Gerhard (ung. Gellért), der maßgeblich an der Christianisierung der Magyaren bzw. Madjaren im Herzen Europas beteiligt war und durch seinen Märtyrertod heiliggesprochen wurde, siehe:  hier.

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