O, Stern, mein Stern!

Gedicht zum Thema Nonsens

von  niemand



Elfriede, spricht Karnickel Paul,

im Jobcenter nennt man mich faul -

mein Lebtag würd auf lau ich speisen,

jetzt soll ich mich erneut beweisen,


als arbeitswillig. Bald gibts Ostern.

O, Stern, lass mich die Möhre toastern,

dann, nach zwei Bissen, mich verkleiden

und den Plagiats-Verdacht vermeiden.


Komm, Liebste, greif rasch ins Büffet

und hol mein Langohr-Haar-Toupet,

ich schlüp derweil in meine Stelzen

fürn Hinterlauf! Sag mir, was hältsn


von solcher Mühe, solcher Not,

für ein bescheidnes Stückchen Brot?

Die Gattin spricht: Nun, ja mein Guter,

es gibt nicht Brot nur, nein, auch Butter,


zuweilen auch mal Schiebe-Wurst

und ab und zu was für den Durst.

Elfriede, du bist ein Verräter -

wir sprechen uns noch, dann bist später!


Die Gattin denkt: Bald färbt, beim Maier,

acht Stunden lang er Ostereier.

Sein Outfit wirkt zwar ziemlich dumm,

doch dafür gammelt er nicht rum.



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Kommentare zu diesem Text


 Teo (25.03.26, 11:30)
Moin Irene,
Jau...da kann man nur noch frohes Fest wünschen!
Lang Haar Toupet.. da hab ich auch noch was. Aber is ja noch ne gute Woche.
Fröhliches Vorostern
Teo

 niemand meinte dazu am 25.03.26 um 11:52:
Die Woche braucht Paulchen aber, es sind noch viel Eier da zum färben, Teo    ;)    Mal sehn was Paul zu Pfingsten macht.
Es ist ziemlich schwer den Heiligen Geist zu spielen.  Da hilft auch kein Toupet, da mus was aus dem Kopf und sich bemerkbar machen.
In diesem Sinne ebenso fröhliche Vorostern. Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste  8-)  Mit liebem Gruß und Dank, Irene
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