sonett und sonate in cis moll
blonde locken liess ungekämmt in wind sausen
fast ein frühlingssonett fast ein haiku
Das Leben gehört dem Lebendigen an,
und wer lebt, muss auf Wechsel gefasst sein.
Johann Wolfgang von Goethe,
deutscher Dichter, Politiker & Naturforscher
winter im sommer
wir sassen in der warmen stube niemand wollte raus
magnolie in voller blüte blutet sich aus vollblüteigem herz
gut gewusst ihr fehlt für das wetter winterlicher nerz
tranken kaffee zum speckbrötchen hielten dies für schmaus
man würde nicht einmal aus dem hause jagen eine arme maus
erstaunt stellt er felsenfest fast geblendet von seiner kerz’
die wintermar hat ihre stimmung geändert man braucht kein mutiges herz
ein jüngling namens janosch nahm taschenlampe zog raus
funkenbildung der kristall blüten aufhört in der sonne
alles schmilzt statt fäulnis riecht man maiwonne
frost verlässt die festung baum geht raus
verbreiten wir optimismus im monat märz
frühling gewinnt nach punkten auch ihres herz
bald vergisst du auch den teuren nerz
ziehen der runden linien - porträt einer gebildeter