Es war letztendlich alles hergerichtet,
das Testament geschrieben mit der Hand.
Dem Liebsten schnell noch ein Sonett gedichtet,
damit er dieses dann am Morgen fand.
Er würde staunen über ihren Willen,
die Konsequenz, die sie am Ende zog.
Und ganz bestimmt, so hoffte sie im Stillen,
würd er gerührt sein von dem Epilog.
Sie nahm am späten Abend die Tabletten
und schlief am Morgen fest, als er das fand,
was sie betrachtete als den kompletten
ganz starken Abgesang aufs bunte Land.
Er konnte sie mit sanften Küssen wecken,
sie schien verwirrt und weinte sofort sehr.
Sie ließ sich seinen starken Kaffee schmecken.
Warum sie gehn wollt, war kein Thema mehr.